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Ankuft Cebu - Ziemlich asiatisch!
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Tja, wenn der Flieger voll ist mit Einheimischen und du das einzige Bleichgesicht bist, dann bedeutet das meist, dass du in ein Land fährst, wo nicht viele Touristen sind. Obwohl man zwar nicht gerne in ein Land fährt, wo viele Touristen sind, so bin ich es halt einfach noch nicht gewöhnt, dass plötzlich überhaupt kein anderes Bleichgesicht rumkrebst. Da denkt man sich doch bald - verdammt ich hab was falsch gemacht, oder - uiuiuhi, jetzt bin ich da wo kein anderer Touri hinwill - aufpassen...

...und wenn du dann aussteigst und aus dem Flughafen rauskommst und ziemlich blöd in der Gegend rumkuckst, dann stürzen gleich 3 schräge Typen und 10 Taxifahrer auf dich ein, die alle fragen ob ich was suche, oder mit ihnen mitfahrern will. No, thank you... und nach dem 20mal nur mehr No! und nach dem 100mal kommt gar nix mehr... Ein entschlossender Blick hilft meistens und sie lassen dich in Ruhe, nur ist der halt extremely schwierig aufzusetzen, wenn man vorn und hinten keinen Plan hat.

Naja, erst mal hinsetzen und beobachten wie der Laden läuft. Auf die Frage, was ich denn hier mache, sage ich inzwischen immer: I am waiting on a friend. - Das hilft bist jetzt, und man hat seine Ruhe, und ganz gelogen ist es auch nicht.

Nach 15 Minuten habe ich Vertrauen in ständig ankommende weisse Taxis mit großer Nummer auf der Seite gewonnen. Ich schnappe mir eines das grad jemanden hergebraucht hat und deute auf den Punkt auf den Stadtplan wo ich hin will. Wie üblich können Taxifahrer mit einer Landkarte überhaupt nix anfangen, und mit Sehenswürdigkeiten aus meinem Reiseführer auch nicht, endlich nenne ich einen Straßennamen, den er kennt und los gehts. Ich sag noch gleich, dass er den Taxometer einschalten soll, was er auch macht. Auf der Fahrt vom Flughafen in die Stadt kommt mir ein Verdacht sehr nahe: Verdammt, ich bin im tiefen Asien angekommen. Bruchbude an Bruchbude, Dreckhaufen an Dreckhaufen, Laden an Laden mit allem und nichts, streunende Hunde, asiatische Gesichter soweit das Auge reicht. Und kein Bleichgesicht weit und breit.

Naja, so einfach ausgespuckt zu werden aus dem Flugzeug und in einer Welt zu stehen, in der einfach alles anders ist, ist etwas gewöhnungsbedürftig. Wenn Thailand der erste asiatische Gang war, so ist Cebu sicher der 2.Gang, wenn nicht der 3.Gang. Obwohl Cebu nur 800.000 EW hat, so ist es auch hier schon ziemlich crowdy in manchen Straßen.

Etwas nachdenklich stimmt mich auch, dass vor jedem Kaufhaus Security Männer stehen, und vor jeder Bank mindestens 2 Typen mit halbautomatischen schweren Waffen und Patronengürteln rumstehen...

Egal, zum Glück habe ich einen Führer der eine Lodge mitten in der Downtown empfiehlt, ich finde auch hin und das 2. Zimmer das ich sehe ist erträglich und günstig, mit 380.-Peso (ca.5,5 Euro). Als ein Mädel dann noch einen Ventilator heranschleppt, bin ich ziemlich froh und reif für eine Rast, nach 48h ohne Schlaf. Ich schlafe den ganze restliche Tag...
um halb zehn abends erwache ich aus meinem Schlafkoma und wage mich nochmals vor die Lodge, auf der Suche nach einem Abendessen. Mein Führer meint, ein Chinese in der Nähe sei ganz in Ordnung. Wie ich durch die Treppen meiner Lodge hinuntergehe, sehe ich ein Ratte durch den Gang trippeln, und bei der Gelegenheit auch überall die kleinen Häufchen, die sie hinterlässt.... Naja, ist halt kein 5 Sterne Hotel, meine Lodge....
Auf dem Weg zum Chinesen sieht man überall Menschen die auf der Straße oder am Gehsteig liegen und schlafen, entweder auf Papkarton oder manche auf blank auf den Steinen.
Auch Drogen und Frauen bieten sich an - zum Glück kann ich auf beides leicht verzichten - Abenteuer dieser Art suche ich hier nicht...

Den Chinesen finde ich dann auch gleich, ich bestelle Chop Sui irgentwas und ein Bier, dass sie aber leider nicht haben. Schmeckt alles zwar ungewohnt, aber ganz gut.
Foto 0301_cebu01.jpg Foto 0301_cebu01.jpg (klick...)


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