philippinen.sodala.net
)) sodala. Philippinen Reisebericht online + Charter-Segeln auf Taboo 3 mit Wolfgang Hausner
Thailand-Urlaub Reisebericht
Neuseeland Reiseblog
Suche:
Menü


Diese Homepage bewerten

Kommentar schreiben...


Reisetagebuch Philippinen 2010. Kurz und bündig. Alle tage bisher.
Hier findest du in Stichworten alles über den Reiseablauf. Über viele Themen hab ich auch ein extra Kapitel geschrieben, siehe Menü!

Einzelne Tage wählen | Alle Tage anzeigen

31.März 2010 - 1. April (Ankunft..)
Es geht nach Hause. Cebu, Manila, Abu Dhabi, Mnüchen, Innsbruck. Noch ein paar Einkäufe, die letzten Peso loswerden...und ein paar Peso aufbehalten für die hier üblichen lästigen Terminal-Fees die sie neben den Ticketpreisen überall einheben.

Obwohl ich natürlich alle Flugtickets schon zuhause gekauft habe, inkl. Taxen, wundert es mich sehr, dass sie hier zum Betreten des Terminals, nochmal extra Gebühren verlangen, und nicht zu knapp: 200 Peso für den National Flughafen, und dann noch mal 750 Peso für den International-Flughafen... und überall Schlange stehen für diese depperten Fees, versteht sich natürlich...

Kein Schwein sagt dir, dass man fürs Ausreisen nochmal genügend Peso in der Hand haben muss, dass ich so viele Peso noch gehabt habe, war purer Zufall, weil wenn du es nicht mehr hast, dann verlangen sie es mit eine extrem schlechten Wechselkurs natürlich in Dollar oder Euro.

So ist es richtig, ja, den Touristen nochmal kräftig abwatschen, damit er ja nicht mehr in dieses Land kommt - jeder Tourist, von dem sie die übertriebenen Terminal-Fees ergaunern, verzieht das Gesicht, dass er noch mal 17 Euro für nix und wieder nix, nämlich Terminalgebühren rausschmeissen muss, um das Land zu verlassen. Hab so eine Gaunerei noch auf keinem anderen Flughafen gesehen....

Und ich kann die Politik hinter dieser Maßnahme nicht verstehen. Der letzte Eindruck zählt bekanntermaßen am meisten, und der ist einfach nur: Hau ab, und komm nicht mehr wieder...

Wie kann man nur so blöd sein, nach allen Schwierigkeiten die Touristen auf den Philippinen haben, Touristen zum Schluss noch mal so abwatschen? - versteh ich einfach nicht...aber was solls, das Land liegt einfach im Argen...

Und noch eine Kleinigkeit: Da kommst du in Manila am Domestic Airport an und willst zum International Airport. Kein Schild, kein Wegweiser kein garnix. Dass diese zwei Flughafen-Terminals ein bisschen auseinander sind, weiss ich ja schon von der Anreise. Ich frage den 1. Sicherheitsfuzzi der herumsteht: Maybe over there is a shuttle... OK. Gehe dort hin, weil bei der Herfahrt bin ich ja auch mit einem Buss gefahren, der sich Shuttle genannt hat, aber trotzdem Gebühren verlangt hat...., naja, ich warte, kein Shuttle, nur blöde Taxifahrer die dir 200 und mehr Peso abknöpfen wollen. Ich frage den 2. Sicherheitsfuzzi wann denn ein Shuttel kommt: I do not know...! Der dritte meint dann, take a cab, nein das will ich nicht, dann kommt irgendeiner daher und sagt, Terminal 1 is over there, can you see the building? Ahaaa, ist ja nur 1 km Fußmarsch dorthin... und Herr Jens Peters schreibt in seinem Führer über dieses Terminal-Wirrwarr auch kein Wort

Verärgert über die idiotische, weil nicht vorhandene Beschilderung, mach ich mich auf den Weg - es eilt denn ich hab nur noch 1h 20 min für die ganzen tausend Kontrollen und Warteschlangen und Fußmarsch. Gut durchgeschwitzt komm ich dann an und dann geht das Theater an, mit Kontrollen und Gebühren und Formular ausfüllen...

Info für alle die das gleiche Problem haben:Der schnellste Weg zwischen International Philippines Airport (Terminal 2) und International Airport, (Terminal 1) ist: Geh zu Fuß, es dauert nur ca. 10-15 Minuten: Du ersparst dir lästige Taxifahrer, und sinnloses Warten auf Shuttle Busse, die kommen oder auch nicht.

Zuguterletzt hock ich jetzt doch im Flugzeug nach Abu Dhabi und bin ziemlich froh das ganze Theater am Flughafen Manila hinter mir zu haben!

Tja, und nach ca. 30h später bin ich zuhause in Innsbruck am frühen Nachtmittag am 1.April 2010. - wieder gut angekommen. Viele Eindrücke, viele Erlebnisse, einen Schritt weiter im Leben.

Foto 0331_02.jpg Foto 0331_02.jpg (klick...)

Foto 0331_03.jpg Foto 0331_03.jpg (klick...)

Foto 0331_04.jpg Foto 0331_04.jpg (klick...)

Foto 0331_06.jpg Foto 0331_06.jpg (klick...)



30.März 2010
Heute ist Reisetag - reise nach Cebu-City und werde dort noch ein Hotel beziehen, das GV-Tower Hotel, das mit netten, sauberen Einzelzimmern für 650 Peso aufwartet. Das Gebäude hat immerhin 25 Stockwerke und ich wohne im 17.

Möcht noch einen Tag hier einkaufen gehen - ist ja wirklich alles um Hausecken billiger hier als zuhause... und wahrschneinlich komm ich so schnell nicht wieder hier her...

Tja, erwähnenswert ist die Fahrt heute mit dem Jeepney von Alona Beach, Panglao nach Tagbilaran, um den SuperCat nach Cebu zu erwischen. Es sind zwar nur 20km von Alona Beach nach Tagbilaran, die Fahrt hat aber über 1 Stunde gedauert und fast hätt ich meine Fähre versäumt....dazu muss man wissen, dass das Wrack mit dem wir unterwegs waren vor jeder Palme angehalten hat, sprich alle 5 Meter jemanden mitgenommen. Hätte mich nicht gewundert, wenn der Busfahrer vor jedem Haus anhält und fragt, ob vielleicht jemend mitfahren will. Teilweise fuhr der Jeep auch zurück, damit der arme Filipino nicht womöglich 10 Meter zu Fuß gehen muss....Zwischendurch, so alle 10 Minuten hat der Busfahrer ein paar Liter Wasser in den Kühler gegkossen, direkt durch das Rostloch in der Mittelkonsole - wie praktisch...und dann sind wir auch nicht die Hauptstraße gefahren, warum auch, sondern es war eine Holperfahrt über sämtliche Schotterstraßen die es auf der Insel gibt...

Aber was red ich - es weiss inzwischen eh schon jeder dass Reisen auf den Philippinen beschwerlich ist!

Da der Jeepney Sammelplatz natürlich am anderen Ende von Tagbilaran ist als der Hafen, damit die Trikes was zu tun haben, bin ich dann auch noch 15 Minuten zum Hafen marschiert. Zum Glück hab ich dann aber auch die Fähre (SuperCat) erwischt und hab auch noch einen Platz bekommen, was auch nicht selbstverständlich ist, über Ostern...

Endlich wieder in Cebu-City angekommen, Hotel bezogen, und gleich wieder los... Am Nachmittag war dann Einkaufen angesagt, inzwischen kenn ich mich schon aus in Cebu, und die extrem plusierende Stadt hat wirklich ihren Reiz - wirklch voll werden alle Straßen erst ca. ab 16 uhr...da herrscht dann asiatische Rush Hour in Downtown Cebu City - das muss man wirklich erlebt haben, das ist wirklich lustig hier, wie das Chaos hier gelebt wird...

Foto 0330_01.jpg Foto 0330_01.jpg (klick...)

Foto 0330_02.jpg Foto 0330_02.jpg (klick...)

Foto 0330_03.jpg Foto 0330_03.jpg (klick...)

Foto 0330_04.jpg Foto 0330_04.jpg (klick...)

Foto 0330_05.jpg Foto 0330_05.jpg (klick...)

Foto 0330_06.jpg Foto 0330_06.jpg (klick...)

Foto 0330_07.jpg Foto 0330_07.jpg (klick...)

Foto 0330_08.jpg Foto 0330_08.jpg (klick...)

Foto 0330_09.jpg Foto 0330_09.jpg (klick...)

Foto 0330_10.jpg Foto 0330_10.jpg (klick...)

Foto 0330_11.jpg Foto 0330_11.jpg (klick...)



29.März 2010
Vorab: Das folgende bezieht sich nur auf meine Individualreise in den Visayas, und nicht auf den Segelturn mit Wolfgang Hausner auf Taboo III!

Die Philippinen sind ein sehr schönes Land, die wenigen Teil die ich gesehen habe, haben mir landschaftlich gut gefallen, das Meer ist sauber, es gibt fast überall Riffe mit Korallen, man kann gut tauchen und schnorcheln. Die Filipinos sind wirklich sehr nette Leute, mit jedem Filipino kann man reden, fast alle verstehen etwas English, sie sind hilfsbereit und auch der lästige Sonnenbrillenverkäufer ist, wenn man mit ihm reden anfängt, ein netter freundlicher, lustiger Mensch, der leider aber nix hat und mit ganzer Kraft versucht seine Sonnenbrillen an dem Mann zu bringen.

Und genau da fängt das Problem auf den Philippinen an. Es ist nicht nur ein Sonnenbrillenverkäufer, nicht nur ein Taxifahrer, Trike-Fahrer, Bike-Fahrer, Tablettenverkäufer, T-Shirt-Verkäufer, Schmuck-Verkäufer... und und und... es sind Tausende. Die Philippinen erleben ein extrem großes Bölkerungswachstum, und wahrscheinlich ist das das Hauptproblem hier.

Viele Filipinos sind arm, sehr arm und haben zwar alle viele Kinder aber zu wenig zum Beissen. Es gibt zwar Tourismus hier, aber er spielt, ausser in manchen Regionen, eine eher untergeordnetet Rolle, wenn man das Verhältnis Touristen / Filipinos rechnet.

In jeden öffentlichen Bus, in jedes Jeepney in das ich eingestiegen bin, war ich der einzige Tourist, sogar wenn man in ein relativ bekanntes Touristen-Zentrum, wie z.b. Moalboal auf Cebu, oder nach Padre Burgos im Süden von Leyte, oder auch nach Panglao auf Bohol fährt.

Dazu kommt, dass ich das Gefühl habe, dass die Masse der Filipinos nicht vom Tourismus profitiert! Fast alle Resorts liegen in ausländischen Händen, viele gehören Ketten an, und viele wiederum gehören sehr reichen Filipinos.

Und das alles hat zur Folge, dass es sehr mühsam ist, für einen Touristen auf den Philippinen entspannte Tage zu verbringen. Außer man bucht in einem Resort, dass mit Stacheldraht und Mauern von der Umwelt abgeschirmt ist, und man setzt keinen Fuß in das wirkliche Leben hier auf den Philippinen. Aber in solchen abgeschirmten Resorts werde ich nie absteigen. Das interessiert mich einfach nicht.

Was hier extrem auffällig ist - und zwar in allen Ecken, auch vor z.b. Bäckereien oder einfachen Geschäften - überall stehen bewaffnete (teilweise mit automatischen Waffen) Sicherheitsleute, die aber weniger auf Bankräuber aus sind, sondern eher die wirkliche Armut und Bettler aussperren wollen...

Als Individualtourist, hat man es auf den Philippinen schwer: Überall wo du aussteigst, oder ankommst, wirst du von irgendjemanden belagert und gefragt, und belästigt. Alle wolle sie ein paar Pesos, und wenn es mal keine Touristenabzocker da sind, weil es keine Touristengegen ist, dann schreit jeder und vor allem jedes Kind Hallo, Hi, Hey, Hey Joe, ... zwar alle freundlich und sie meinen es eh nett alle, aber das ganze Theater ist einfach anstrengend, und nicht das, was man als Besucher haben will.

Und am Strand geht das Theater dann weiter: entweder quatschen dich Filipinos an, die was verkaufen oder dich mit auf Tour nehmen wollen, oder 100er Frauen die dir eine Massage verpassen wollen, und wenn es mal absolut keine Touristengegend ist, dann sind da sicher Fischer und die Kinder der Fischer, oder urlaubende Filipinos, für die du die Hauptattraktion bist. Ich konnte leider keinen Strand finden hier, wo ich auch nur eine Stunde in Ruhe liegen konnte: In Touristengegenden waren das die Verkäufer, in nicht Turi-Gegenden waren es die Kinder die zwar alle lieb und süß aber doch lästig waren.

Dass das Herumreisen auf den Philipinen mühsam, langsam, heiss und immer in vollgestopften Bussen erfolgt, wäre ja noch erträglich, bzw. ist manchmal, wennn man Zeit hat eh total lustig und abenteuerlich, aber in Summe ist es doch wieder ein Punkt, der mir die Philippinen als sehr mühsam erscheinen lässt.

Vor einem Jahr war ich auch für ein Monat in Thailand und wenn ich nun die beiden Länder vergleiche, dann muss ich sagen, dass ich mich in Thailand rundum wohlgefühlt habe, die Leute, der Buddhismus, der Tourismus, der Dschungel, die Natur, in Thailand war das alles harmonisch, bzw. hab ich es so empfunden.

Auf den Philippinen liegt leider vieles im Argen. Die Leute sind zwar wirklich nett, generel, aber nix passt hier zusammen, auch die Religion, die Philipinen sind ca. 90% röm. katholisch. - auch das passt hinten und vorne nicht in die Tropen... Die Armut, der Tourismus, der Reichtum, die übermäßige Anzahl an bewaffneten Sicherheitsleuten, etc..., alles das weist darauf hin, dass dieses Land weit von relativ harmonischen Zuständen entfernt liegt - milde ausdrückt.

Irgendwie tut es mir leid, dass die Philippinen also etwas mühsam in allen Bereichen sind, weil der einzelne Filipino sehr nett, freundlich, lustig und hilfsbereit ist, und die Landschaften und das Klima und das Meer und die Palmen wunderbar sind. Aber ich glaube das Grundübel ist die ungebremste Bevölkerungsexplosion hier, die die Armut und den Konkurrenzdruck aller vergrößert...

Tja, und dann, wenn du ausreisen willst, z.b. über Manila Flughafen, dann wollen sie ohne jede Vorwarnung kurz vor dem Boarding, also nach dem Einchecken nochmal alle Pesos die du noch im Sack hast: Sie nennen das Terminal Fee von 750.-Peso, und weil man normalerweise zu diesem Zeitpunkt alle Peso losgeworden ist, ist man auch noch gezwungen, den Betrag zu einem schlechten Wechselkurz in Euro zu zahlen.

Was wollen die Philippinen mir mit dieser Abschluss-Watschen sagen? Ich kanns nur so deuten: Hau bloss ab und komm nie mehr wieder... tja, wahrscheinlich wirds so sein...

28.März 2010
Nachdem ich jetzt wieder saubere Unterhosen habe, steht einem Rent A Bike Ausflug nichts mehr im Weg. Da die Chocholate Hills auf Bohol nicht unbedingt eine Reise dorthin wert sein sollen, spar ich mir das, ich kenn sie ja eh schon von Fotos. Ich grase daher mal die Insel Panglao ab, und schau obs was interessantes zu sehen gibt. Auch will ich in der Hauptstadt von Bohol, Tagbilaran a bissl shoppen gehen. Dass heute Sonntag ist, ist dabei kein wirkliches Hindernis. Es hat nur die Hälfte der ohnehin viel zu vielen Shops offen. Die großen Kaufhäuser haben alle offen.

Rent A Bike ist eine sehr einfache Angelegenheit hier. Für 8h 500 Peso (ca.8 Euro), naja, nicht super billig, aber es geht, das Moped ist eine 150ccm Honda, Teilautomatik. Sie geht ganz gut.
Keiner verlangt eine Kaution, keiner will einen Ausweis sehen, und zahlen muss ich auch erst wenn ich sie zurrückkomme. 2 freundliche Filipinos, zeigen mir wie alles funzt auf dem Motorrad... die Teilautomatik finde ich super, denn da kann man wenns wirklich steiler Bergaufgeht auf einen niederen Gang runterschalten....

Foto 0328_01.jpg Foto 0328_01.jpg (klick...)

Foto 0328_02.jpg Foto 0328_02.jpg (klick...)

Foto 0328_03.jpg Foto 0328_03.jpg (klick...)

Foto 0328_04.jpg Foto 0328_04.jpg (klick...)

Foto 0328_05.jpg Foto 0328_05.jpg (klick...)

Foto 0328_06.jpg Foto 0328_06.jpg (klick...)

Foto 0328_07.jpg Foto 0328_07.jpg (klick...)

Foto 0328_08.jpg Foto 0328_08.jpg (klick...)

Foto 0328_09.jpg Foto 0328_09.jpg (klick...)

Foto 0328_10.jpg Foto 0328_10.jpg (klick...)

Foto 0328_11.jpg Foto 0328_11.jpg (klick...)

Foto 0328_12.jpg Foto 0328_12.jpg (klick...)

Foto 0328_13.jpg Foto 0328_13.jpg (klick...)

Foto 0328_14.jpg Foto 0328_14.jpg (klick...)

Foto 0328_15.jpg Foto 0328_15.jpg (klick...)

Foto 0328_16.jpg Foto 0328_16.jpg (klick...)



27.März 2010
Naja, es lässt sich schon leben hier in Panglao, man muss halt nur das machen, was man hier machen kann. Wäsche waschen zum Beispiel. War dringend notwendig. Mangos und Annanas verputzen. Und Zeit vertrödeln geht auch Spitze hier. Na und dann ist auch noch a bissl Arbeit hereingepurtzelt. Für ein Foto hats heute leider nicht gereicht. Kein Zeit ;-)

26.März 2010
Die Nacht von gestern auf heute verbrachte ich auf einer Schlaffähre der Cokaliong Lines. Die Ernüchterung folgte im Morgengrauen, kurz nach Sonnenaufgang, nachdem wir in den großen Hafen von Cebu eingelaufen sind. Die Fähre schleicht dort ca. 30 min in den Hafen. Es kommen einige Auslegerboote angerudert und kommen ganz längsseits. Bald ist klar was die wollen. Sie betteln nach Münzen, die Ihnen die Fahrgäste der Fähre ins Wasser schmeissen und die Kinder und der Vater und die Mutter und alle tauchen nach den schnell versinkenden Münzen.... und das alles dicht neben der riesigen Fähre.

Hab ich noch nie gesehen sowas, aber die extreme Armut dieser Menschen hier lässt viele in der Not erfinderisch werden. Wirkungsvoll laden sie auch ihre Kleinkinder, noch nicht dem Windelalter entsprungen ins Boot und springen dann, das Baby an Bord lassend, samt Kleidungs ins Wasser und ertauchen wirklich fast jede der 1 Peso Münzen die sehr schnell im Wasser versinken. Sie tauchen auf Teufel komm raus um 1 Peso Stücke, das sind umgerechnet 1,5 Cent.

Ein trauriges Schauspiel das ganze. Die Armut ist wirklich allgegenwärtig und dramatisch hier auf den Philippinen. Und daneben der Reichtum. Denn man sieht genügend fette, neue Geländewagen rumkurven, und zwischen den Bambushütten genügend Villen eingebettet.

In Cebu angekommen wandere ich sofort 3 Piers weiter, ca. 30 Min, bis ich beim Pier des SuperCat, der in 2h statt 5h nach Bohol, in die Hauptstadt Tagbilaran rast. Dort kontrollieren sie das Gepäck wieder besonders gründlich, sogar ein Drogensuchhund darf an meinen Sachen schnüffeln... fast hätte ich lachen müssen - oder vielleicht hätt ich mich auch rasieren sollen...

In Tagbilaran angekommen, fahre ich mit dem Jeepney nach Alona Beach. Wie es der Zufall haben will, ist gerade Schule aus und die ganze Schülerinnen, keine Ahnung warum nur Mädels, fahren, alle herausgeputzt in picobello Schuluniform, nach Hause bzw. steigen in das Jeepney ein. Und es wird jeder mitgenommen. Wirklich jeder und jede. Auch wenn du glaubst das Auto ist jetzt wirklich voll, passen noch genügend Kinder oder Fahrgäste auf die Motorhaube, auf den Kotschützer, aufs Dach sowieso, links und rechts vom Fahrer, Links und rechts vom Beifahrer. So absolut vollgestopft hab ich noch keine Fahrt erlebt hier wie heute...

Schulbus gibts natürlich keinen, und die Kinder müssen den gleichen Fahrpreis beim Aussteigen zahlen wie alle anderen auch! Den Wahnsinn machen die jeden Tag durch. Zahlen, zusammengequetscht werden, und alles bei ziemlich großer Hitze, und es ist noch nicht mal Regenzeit hier...

Die nächste Ernüchterung dann, als ich mir den Strand von Alona Beach ansehe: Eigentlich schöner weißer Sandstrand mit Palmen, aber das Meer, bzw. die Bucht, vollgeparkt mit Taucher- und Ausflugsbotten, einfach nur rammelvoll mit großen Auslegerbooten, dass man glauben könnte man ist in einem Hafen.

Tja, und dann das Resort, das ich telefonisch gebucht hatte, weils der Führer ganz nett beschrieben hat: Sie sind voll, sie hat sich im Tag geirrt - aber sie bietet sich sofort an, eine Ersatzunterkunft für mich zu finden. Das passiert dann auch und weil beide Zimmer keinerlei schöne Aussicht zu bieten haben, wars mir dann eigentlich auch schon wurscht.
Überhaupt haben alle leistbaren Resorts hier eine meist beschissene Aussicht, nähmlich entweder auf die Nachbarbungalows oder auf Mauern oder Zäune.

Irgendwie bin ich frustriert über dieses Land indem so krasse Armut allgegenwärtig ist und Reichtum in der Hand von ganz wenigen ist, die Bevölkerung explodiert und weil ich in 14 Tagen nicht ein einziges Bungalow gefunden habe, das eine schöne Aussicht aufs Meer gehabt hat. Was ich in Thailand in jeder Bucht finden konnte, nähmlich einfache Bungalows in schöner Lage, ist hier anscheinend absolut unmöglich. Und kein Strand, an dem du deine Ruhe haben kannst. Entweder sinds die Kinder, die Fischer, die Resorts, die den Strand sperren oder die Einheimischen, die den Strand besetzen oder die Verkäufer, die dir auf die Nervem gehen. Irgendetwas macht es dir hier immer unmöglich auch nur ein Stunde am Strand zu schlafen. Und es ist wie mit den Moskitos - erschlägst du eine, kommt sofort die nächste, die dich stechen will...

Ich höre zwar schon Stimmen die sagen: Recht geschieht ihm - muss er denn auch März in die Tropen fahren, wenn wir alle Arbeiten müssen... ;-)

Naja, was soll ich dem entgegenhalten. Ist auch egal. Jedenfalls ist dieses ansich so schöne Land hinten und vorne nicht so wie es sein sollte oder könnte... und das frustriert...

Soweit die Worte zum Sonntag. Ah, heute ist erst Freitag? Schade ;-)

Foto 0326_01.jpg Foto 0326_01.jpg (klick...)

Foto 0326_02.jpg Foto 0326_02.jpg (klick...)

Foto 0326_03.jpg Foto 0326_03.jpg (klick...)

Foto 0326_04.jpg Foto 0326_04.jpg (klick...)

Foto 0326_07.jpg Foto 0326_07.jpg (klick...)

Foto 0326_08.jpg Foto 0326_08.jpg (klick...)

Foto 0326_09.jpg Foto 0326_09.jpg (klick...)

Foto 0326_10.jpg Foto 0326_10.jpg (klick...)

Foto 0326_11.jpg Foto 0326_11.jpg (klick...)

Foto 0326_12.jpg Foto 0326_12.jpg (klick...)

Foto 0326_13.jpg Foto 0326_13.jpg (klick...)



25.März 2010
Da die Fähre einen ganzen Tag später abfährt als von mir erwartet, gibt halt noch einen launischen Tag mit lange Schlafen, um 12 Frühstücken, ich hab mich angepasst, saufe inzwischen auf Cola weil ums verrecken kein Cafe aufzutreiben ist, und dazu gibt frische süße Sachen vom Bäcker superbillig und eigentlich viel besser als billig! Die Bäcker Süßigkeiten sind ca. 10 mal so billig wie zuhause und eine Cola kostet 10 Peso, das sind sage und schreibe 15 Cent.

Nachmittags gehts dann nochmal von Maasin nach Burgos, 1h Fußmarsch dann zum südlichsten Dorf hier am Südende von Leyte. Schöne Fotomotive tauchen auf.

Die Kinder schreien überall nach, Hey, Hi, Hallo, whats your Name, alle winken sie und lachen fürchterlich, wenn sie in der Gruppe sind.

Kein Kind bettelt, alle habe nur eine mordsgaude, wenn sie ein Bleichgesicht sehen...

und wenn alles klappt gehts heute mit der Nachtfähre nach Cebu, und dann in der Früh gleich weiter nach Panglao.

Foto 0325_01.jpg Foto 0325_01.jpg (klick...)

Foto 0325_02.jpg Foto 0325_02.jpg (klick...)

Foto 0325_03.jpg Foto 0325_03.jpg (klick...)

Foto 0325_04.jpg Foto 0325_04.jpg (klick...)

Foto 0325_05.jpg Foto 0325_05.jpg (klick...)

Foto 0325_06.jpg Foto 0325_06.jpg (klick...)

Foto 0325_07.jpg Foto 0325_07.jpg (klick...)

Foto 0325_08.jpg Foto 0325_08.jpg (klick...)

Foto 0325_09.jpg Foto 0325_09.jpg (klick...)

Foto 0325_10.jpg Foto 0325_10.jpg (klick...)

Foto 0325_11.jpg Foto 0325_11.jpg (klick...)

Foto 0325_12.jpg Foto 0325_12.jpg (klick...)

Foto 0325_13.jpg Foto 0325_13.jpg (klick...)

Foto 0325_14.jpg Foto 0325_14.jpg (klick...)

Foto 0325_15.jpg Foto 0325_15.jpg (klick...)



24.März 2010
Reisen auf den Philippinen ist beschwerlich, ich glaub es hat auch noch niemand das Gegenteil behauptet. Die Straßen sind holprig, die Busse sind voll, und in schlechtem Zustand, es ist heiss, nicht immer ist eine genannte Abfahrtszeit auch richtig, es ist heiss, man schwitzt die ganze Zeit und muss drauf achten, dass man nicht versehntlich in Hühnerpisse steht, und man muss ständig ein Auge auf seine Sachen haben...

Wenn dann das Internet der Fährengesellschaft und der Zettel am Ticketschalter um 24h andere Abfahrtszeiten anzeigen, dann würds nochmal mühsamer!

So geschehen, und daher sitz ich mal noch einen Tag auf Leyte fest. Na gut - mach ich halt noch einen ruhigen Tag mit Strandsuche hier auf Leyte... bevor dann um Mitternacht am Do Nacht meine Fähre zurück nach Cebu geht um dann gleich weiter nach Panglao Island, im Süden der Insel Bohol zu fahren. Der, glaub ich, letzte Versuch hier ein friedliches Resort mit nettem PalmenStrand und Balkönchen zu finden...
Foto 0324_01.jpg Foto 0324_01.jpg (klick...)

Foto 0324_02.jpg Foto 0324_02.jpg (klick...)

Foto 0324_03.jpg Foto 0324_03.jpg (klick...)

Foto 0324_04.jpg Foto 0324_04.jpg (klick...)



23.März 2010
In Maasin bin ich in der Nacht mit der Fähre Cokaliong Fähre angekommen. Und es gibt in dem Nest mit ca. 80.000 Filipinos doch glatt 4 Hotels und 2 davon habe 24h geöffnet, und obendrein billige Zimmer für 330.-Peso. Ich steige im GV-Pension House (Hotel) ab.

Am nächsten morgen geh ich a bissl einkaufen, Mangos und Bananen und suche eine Bude mit Cafe. Keine Chance, tausend Geschäfte, 5 Bäckereien, aber nirgenwo Kaffee. Im Jollybee, das ist das Philippinische McDonalds gäbe es welchen, aber ich will mich nicht in eine Gefriertruhe setzen, denn diese idiotischen Buden werden meist auf 18 Grad und weniger runtergekühlt...

Gut - fress ich halt Mangos und Bananen zum Frühstück, auch gut. Aber ich kann es doch nicht ganz verstehen, warum die Irren hier alle nur CokaCola und Sprite in sich reingiessen, und überhaupt keine, nämlich weniger als Null Cafekultur hier haben.

Mittags dann ab nach Padre Burgos, sprich Burgos. Rein ins nächste Jeepney, das nach Burgos fährt und 20km nach Süden rattern (für 25 Pesos = 35Cent), wo ich mir nette Resorts nach meinem Geschmack erwarte: Ein kleines Zimmerchen mit Balkönchen und Sicht aufs Meer, mit einer Badegelegenheit und Schatten, und 2-3 Restaurants in der Nähe...

Die meisten fahren nach Burgos, weil sie Walhaie, ziemlich große ca. 5-10m lange überaus friedliche Planktonfresser beobachten wollen. Es soll nur wenige Plätze auf dieser Welt geben, wo man so sicher welche zu Gesicht bekommt wie hier, in der Zeit von März bis April anscheinend.

Von den 4 Resorts die zu Auswahl stehen, Southern Leyte divers, Peters Dive Resort und Sogod Bay Resort, wollen 3 schon mal keine NICHT Taucher.
Da lassen sie die Buden lieber leer stehen - komische Ansichten... na gut - bleibt das 4. übrig, das zwar das auch das billigste wäre, aber leider beim Verkommen ist, bzw. fast alles irgendwie desolat ist. Ich und ne Berliner-Schnauze - hey, jippijeahjeah - der erste Rucksacktourist den ich treffe seit 1 Woche - checken dann aber wohl oder übel doch dort ein, weils nix anderes gibt - wir sind und bleiben die einzigen Touristen im Davliz-Resort. Das Resort wäre ansich ganz nett gelegen, aber alles verkommt, bzw. funzt nicht mehr... auch der Strand beim Resort ist zu vergessen und wird von einheimischen Fischern beschlagnahmt...

Der ganze Ort Burgos, der 5 Mopedminuten weg ist, hat auch kein einziges Restaurant zu bieten... ist zwar ein relativ sauberer kleiner Ort, aber hat ausser Obstständen nix für Touristen zu bieten hat.

Na gut - wieder nix - dann pack i holt mei Pinggerl und hau mi üba de heisa morgen...

Ach ja, der Taifun der sich laut Prognose entwickeln hätte können, hat sich nur zu einem Tropische Sturm entwickelt und zieht ziemlich siche im Nordosten der Philippinen vorbei...!


Foto taifun_1003223pm.gif Foto taifun_1003223pm.gif (klick...)

Foto 0323_01.jpg Foto 0323_01.jpg (klick...)

Foto 0323_02.jpg Foto 0323_02.jpg (klick...)

Foto 0323_03.jpg Foto 0323_03.jpg (klick...)

Foto 0323_04.jpg Foto 0323_04.jpg (klick...)

Foto 0323_05.jpg Foto 0323_05.jpg (klick...)

Foto 0323_06.jpg Foto 0323_06.jpg (klick...)

Foto 0323_07.jpg Foto 0323_07.jpg (klick...)

Foto 0323_08.jpg Foto 0323_08.jpg (klick...)

Foto 0323_09.jpg Foto 0323_09.jpg (klick...)

Foto 0323_10.jpg Foto 0323_10.jpg (klick...)

Foto 0323_11.jpg Foto 0323_11.jpg (klick...)



22.März 2010
Da ich heute mehr oder weniger den ganzen Tag auf die Fähre nach Leyte warten muss, weil die erst um 19uhr geht, mach ich so allerlei Sachen, unter anderem auch mal nach dem Wetter schauen, zb. auf Typhoon2000.ph, und wie der Zufall so spielt, wird ein Taifun erwartet, der auf die Visayas, also auf die Region Cebu, Leyte, Negros zusteuern könnte, für die kommenden Tage.

Tja, da ich nicht weiss wie lange so ein Taifun dauert, ob die Vorhersage übertrieben ist und ob ich evtl. Probleme habe von Leyte nach Cebu zu kommen, rechtzeitig vor dem Abflug, weil evtl. Fähren ausfallen - keine Ahnung.

Da der Taifun aber erst am Mittwoch Auswirkungen auf die Philippinen haben soll, ist die Fähre heute Abend wohl kein Problem...

da hilft nur Abwarten und Biertrinken...
Foto taifun_1003222pm.gif Foto taifun_1003222pm.gif (klick...)


naja, irgendwie werd ich schon zurückkommen von der Insel Leyte, rechtzeitig, schließlich gibts mehrere Optionen um von Leyte nach Cebu zu gelangen...

Auch das Schifflfahren ist etwas kompliziert hier: Ticket kaufen, eine ziemliche Zettelwirtschaft, und Formular ausfüllen... und bevor ich aufs Schiff gehen darf muss ich dann erst wieder ein Peer-Fee für 10 Peso kaufen, also ob sie das nicht gleich auf das Ticket schlagen hätten können, oder gibte es Passagiere die an Bord fliegen?

Und dann wird auch wieder das ganz Gepäck kontrolliert, zum Glück aber viel schleissiger als am Flughafen, und dann kommt ein Buss wie am Flufhafen, nur abgefuckter, und karrt die Passagiere dann quer durch den Hafen zum Schiff und jeder darf dort aussteigen, wo sein Schiff steht...

Das Schiff ist relativ groß und hat nur fixe Schlafkojen, statt Sitzplätze. Die Schlafplätzze erinnern mich zwar an eine Hühnerfarm, aber bitte. Auf meiner Fahrkarte ist mein Kojenplatz gekritzel, also Ticket mit Platzreservierung für 280 Peso für eine 6h Schiffsfahrt.

Und schon wieder bin ich das einzige Bleichgesicht am Schiff - komisch, seit ich durch die Philippinern reise, war ich immer der einzige Tourist, überall wo ich eingestiegen bin....

Foto 0322_01.jpg Foto 0322_01.jpg (klick...)

Foto 0322_02.jpg Foto 0322_02.jpg (klick...)

Foto 0322_03.jpg Foto 0322_03.jpg (klick...)



21.März 2010
Das schönste an Moalboal war die Unterkunft. Ok, die Chillibar mit ihren Billardtischen war auch ganz gut. Aber verdammt, ich brauch ein paar Meter netten Strand mit Schatten, die hier ums verrecken nicht zu kriegen waren - also auf und davon.

Irgendwoher hab ich gehört, dass es in Süd-Leyte, in Padre Burgos ganz nett sein soll und daher versuche ich von Cebu dort hin zu gelangen, ein Schiff geht von Cebu nach Maasin mit 6 Stunden Fahrtzeit. Das Schiff heute um 12:oo hab ich aber verpasst um 15min. Und das nächste geht erst wieder 30 h später, morgen abend.

Obwohl mein Reiseführer ja behauptet, die meisten Schiffe legen viel später ab als geplant, und man könne ruhig noch zum Schiff fahren auch wenn es lt. Fahrplan schon abgefahren sein könnte... war es in diesem Fall jedenfalls nicht so... ich sah das Schiff nur gerade ablegen...

Die Busfahrt von Moalboal nach Cebu war heutet wieder besonders rustikal: Weil Sonntag war, war der Bus nur halb voll, also eigentlich voll besetzt mit Sitzplätzen, und das hat anscheinend eine Hendelzüchterin genutzt, um Ihre lebenden Produkte in Cebu-City zu transportieren um dort zu verkaufen.

Der von der Tarantel gestochene Busfahrer bleibt also irgendwo stehen, weil der Kartenzwicker wie üblich mit seiner Trillerpfeife gepfiffen hat und die Hühnerfarm wird flugs verladen: Zwei riesige Bambuskörbe mit durcheinanderpurzelnden furchtbar gackernden Hühnern werden auf das Dach gewuchtet, die 2 Taschen voll mit Kücken landen in der Sitzreihe hinter mir und die zu einem Bündel an den Füßen zusammengebunden Hühnern, (ähnlich wie ein Blumenstrauß, nur statt Blumen lebende Hendelhaxn zusammengebunden) landen unter meinem Sitz.

Da hab ich dann erst mal blöd geschaut mitten in einem Hühnerstall zu sitzen und noch mehr als 2 Stunden Busfahrt vor mir... Naja, es kommt wie es in solchen Fällen immer kommt glaub ich, früher oder später rinnt die Hühnerscheisse und Pisse am Boden des Busses rum... OK die anderen Filipinos im Bus haben keine Mine verzogen... und das einzige Bleichgesicht tut dann halt auch so, also ob das alles der ganz normale Wahnsinn einer Busfahrt ist...

Zum Glück hat der Buss keine Klimaanlage und alle Fenster, Türen und Lucken stehen die ganze lange Fahrt weit offen. Obwohl der Buss fährt wie die letzte Sau und teilweise mit sicher 100kn/h werden beide Türen, vorne und hinten nicht ein einziges mal geschlossen...

...naja, das muss auch so sein, sonst könnten die sicher 20 fliegenden Verkäufer ihre Habseligkeiten, Wasser, Süssigkeiten, getrocknetes Obst, etc. nicht verkaufen - und das geht so:

Fliegende Verkäufer desshalb, weil da wo der Bus aus verkehrstechnischen Gründen langsam fahren muss springen die Jungs auf gehen durch den Bus als Marktschreier und sobald der Bus auf unter 40km/h runtergebremst hat, springen sie mit ihren Säcken wieder ab, und dann hört man die Flipp-Flopps ganz schön flippfloppen, wenn einer bei 40 aus dem Bus springt... - und dabei haben die Jungs eh meist nix verkauft, weil es viel zu viele von denen gibt...

Egal, irgendwie haben wir alle die Busfahrt heil überstanden, als der Bus stehen bleibt, springe ich sofort in ein Taxi, Taximeter ON, geht scho, komme aber trotzdem 15m zu spät an und dieses scheiss Schiff, das mir so gut in den Kram gepasst hätte, fahrt mir vor den Augen davon. So fühlt man sich eben, wenn der Zug, ähhh Schiff, abgefahren ist.. eben genau so!

Scheiss Philippinen, wäre jetzt sicher falsch zu sagen, nur weil das Schiff pünktlich abgelegt hat, aber gedacht hab ichs mir... ;-)


also eine weitere Nacht in Cebu bleiben...
Foto 0321_01.jpg Foto 0321_01.jpg (klick...)

Foto 0321_02.jpg Foto 0321_02.jpg (klick...)

Foto 0321_03.jpg Foto 0321_03.jpg (klick...)

Foto 0321_04.jpg Foto 0321_04.jpg (klick...)



20.März 2010
Hab mich heute mit dem Moped auf den nächsten Sandstrand kutschieren lassen, zum wandern wärs zu weit und zu langweilig, und ich hätte gerne ein Plätzchen, wo man sich in den Schatten liegen kann und schwimmen gehen kann. Also vom Panagsama Beach zum White Beach. Der Strand mit Sand. Verhandeln mit dem Mopedfahrer: die ersten Trikes wollen 300 Pesos, ich lache und sage, dass 40 Peso angesagt wären... OK sie steigen nicht drauf ein. Gehe weiter zum nächsten Mopedfahrer, der will 50, ich sage 30 und nach 2 mal hm-hm nimmt er mich mit...

Kurz vor Ende der 15 Minuten Fahrt kommt ein Häuschen, 5 Peso Eintritt zum Strand. Zwar lächerlich aber lästig. Nach weiteren 100m das nächste Häuschen, 10 Peso Eintritt. Ich kann nur mehr lachen und frage, ob der nächste Eintritt 30 Peso ist... Der Mopedfahrer meint, nein, ich könne jetzt absteigen...

Der White Beach: eigentlich schöner Strand, aber nur Filipinos - das übliche Theater mit Hi, Hallo, T-Shirts?, Schmuck?, Hey Joe,... Einige Resorts liegen anschliessend zum Strand, feine, relative teuere Anlagen abgezäunt mit Mauern und Stacheldraht zu den öffentlichen Flächen der Filipinos. Ich denke mir noch, dass ich nie in so ein Resort gehen werde, das mit Stacheldraht von der Umgebung abgezäunt werden muss...

Und weit und breit keine Bar zu sehen, wo ich ein Bier kriegen könnte, nur die Hütten der Filipinos die diese Hütten gemietet haben und dort selber kochen.

OK - Kehrtwende zum Rückzug. Das ist kein Platz für mich und auch kein Plätzchen wo man Ruhe finden kann... Das Wetter ist heute auch noch trüb - naja, es kann ja nicht immer nur Sonnenschein geben. Nach den üblichen Verhandlungen mit den Mopedfahrern gehts zurück... zum Platz wo es Schatten und kühles Bier gibt...

Achja, und dann ist schon seit ca. 4h kein Strom mehr vorhanden - Stromausfall - soll vorkommen auf den Philippinen und gar nicht so selten...und merken tut man es daran, dass das bier lauwarm serviert wird... und dass von nirgendwo Karaoke zu hören ist... mal sehen ob der Strom wieder kommt, bevor es dunkel ist....

Foto 0320_01.jpg Foto 0320_01.jpg (klick...)

Foto 0320_02.jpg Foto 0320_02.jpg (klick...)

Foto 0320_03.jpg Foto 0320_03.jpg (klick...)

Foto 0320_04.jpg Foto 0320_04.jpg (klick...)



19.März 2010
Ich weiss nicht genau was es ist, aber irgendwie komme ich mit Moalboal nicht klar. Es dreht sich hier alles ums Tauchen, und da wo man sich die Unterkünfte halbwegs leisten kann, im Pangsama Beach, gibt es keinen Meter Strand, wo man sich hinlegen könnte, und wenn, dann kommen alle 5 Minuten Kinder, die dir Schmuck und T-Shirts verkaufen wollen. Irgendwie geht mir das auf den Sack, dass man nirgendwo in Ruhe gelassen wird. Einmal sinds die Kinder, einmal die Taxifahrer, einmal die Souvenierverkäuferin, einmal die Tricyclefahrer. Man könnte fast sagen, sie ersetzen hier die Moskitos, die aber dafür relativ selten sind...

Das Hausriff ist, was ich als Schnorchler gesehen habe, sehr gut zum Tauchen, es geht ca. 100m weit raus, und fällt dann in einer senkrechten Wand in die Tiefe ab. Aber da es hier sehr viele Fischer gibt, die händisch, mit Harpunen und sonst wie, nach den rentablen Fischen greifen, sieht man auch nur kleinere Fische. Es ist irgendwie wirklich schlimm hier - viel zu viele Leute, zuviele Kinder und viel zu wenig Arbeit - daher wird alles ausgebeutet was sich nur irgendwie ausbeuten lässt.

Meine Unterkunft, Pacita´s Beach Resort ist sehr schön, sauber und relativ billig. Ein Grund, dass der Aufenthalt hier ein paar Tage dauern kann... Moalboal eignet sich auch zum Ausflug machen an.
Foto 0319_01.jpg Foto 0319_01.jpg (klick...)

Foto 0319_02.jpg Foto 0319_02.jpg (klick...)

Foto 0319_03.jpg Foto 0319_03.jpg (klick...)

Foto 0319_04.jpg Foto 0319_04.jpg (klick...)

Foto 0319_05.jpg Foto 0319_05.jpg (klick...)

Foto 0319_06.jpg Foto 0319_06.jpg (klick...)

Foto 0319_08.jpg Foto 0319_08.jpg (klick...)

Foto 0319_09.jpg Foto 0319_09.jpg (klick...)



18.März 2010
Taxis sind wirklich billig hier: man sollte als Tourist immer auf das Taxometer bestehen, sonst verlangen die Taxifahrer gerne den doppelten Preis, der uns zwar auch noch niedrig erscheint, der aber eben schon zu hoch ist: für ca. 10 Minten Taxifahren in Cebu bezahlt man ca. 45 Pesos. das sind ca. 80 cent.
Naja, andere Länder, andere Preise! - Und eines ist mir auch noch nie passiert: Jetzt sind die Taxis eh schon so lästig, dass sie dich ständig anhupen, und diesmal ist auch noch so ein Typ dazwischengesprungen, zwischen mir und dem Taxi und hat sich als Vermittler aufgespielt... als ich im Taxi gesessen bin wollte er Geld - da bin ich aber aus zweierlei Gründen kopfschüttelnd im Taxi gesessen - der Taxifahrer hat ihm dann einen Peso in die Hand gedrückt... naja, die Armut hier ist groß und die Art wie sich manche ihr Geld verschaffen wollen ist teilweise lästig bzw. nicht logisch für Touristen...

Und über den Busticket-Preis für den Überlandbus kann man sich auch nicht beschweren: für die 2h 40 min im Bus nach Moalboal hab ich genau 107 Peso bezahlt: ganze 1,7 Euro! Dass der Bussfahrer fährt wie von der Hornisse gestochen, ist klar, und dass die Filipinos aus Mitleid, dass ich meine überlangen Beine quer auf die Sitzbank stapeln muss, mir eine ganze Sitzbank alleine überlassen, in dem Bus, der vollgerammelt ist, finde ich eine nette Geste!

Natürlich bin ich wieder das einzige Bleichgesicht im Bus - und als ich in Moalboal aussteige, fallen sicher ein dutzend Typen über den einzigen Touristen in dem Bus her, denn alle wollen was vom Tourismus dieser Gegend haben...

...ich war zu müde mich zu wehren und hab mich vom Nächstbesten in sein Tricyle zerren lassen, er hat mich zu einem Resort gefahren, das ich genannt hatte.. natürlich zum halben Preis, den er mir genannt hat...
schliesslich bin ich schon 2 Wochen auf den Philippinen...
trotzdem hab ich wieder was dazugelernt: steige nicht in ein Tricycle, solange du es nicht gesehen hast, nur weil alle Tricycles um dich herum relativ OK aussehen - weil mein Tricycle war wirklich das letzte Wrack, in das ich fast nicht hineingepasst hätte... aber egal, für den kurzen Tripp mit doppelter Schrittgeschwindigkeit wars auch OK...

Foto 0318_01.jpg Foto 0318_01.jpg (klick...)

Foto 0318_02.jpg Foto 0318_02.jpg (klick...)

Foto 0318_03.jpg Foto 0318_03.jpg (klick...)

Foto 0318_04.jpg Foto 0318_04.jpg (klick...)

Foto 0318_05.jpg Foto 0318_05.jpg (klick...)



17.März 2010
Eigentlich wollte ich ja gleich nach Moalboal ins Tauchermekka im Süden der Insel weiterfahren, aber irgendwie wollte ich noch nicht raus aus Cebu, auch weil mir meine Unterkunft im Fuente Pension House mit wunderbarem Dachrestaurant sehr gut gefallen hat.

In der Stadt und natürlich auch im Hotel gibt es ein kostenloses WiFi, mit dem ich mich problemlos ins Internet verbinden kann. Überhaupt muss man sagen, dass auf den Philippinen der Internetzugang für einen mitgebrachten Laptop wirklich extremely einfach und fast immer kostenfrei ist, kommt mir wirklich sehr entgegen. Das war in Thailand sehr viel komplizierter. Hier hat jedes Resort bis jetzt ein eigene kostenfreies WLan.

Auch kann man hier sehr gut einkaufen, in der Stadt. Das Essen kostet hier etwa 1/4 bis 1/6 vom Preisniveau in Österreich.

Und es gibt große Kaufhäuser, wie bei uns... das einzig an das man sich aber schnell gewöhnt ist die extreme Anzahl an Wachposten und Wachpersonal mit Pistole, Pumpguns und Schnellfeuerwaffen.

Bewaffnetes Sicherheitspersonal steht an jedem größeren Laden, und vor Banken ist sowieso schwere Bewaffnung angesagt.

Fast jeder Laden hat sein Wachpersonal, ich glaube weniger wegen Verbrechern sonder in erster Linie um die vielen wirklich Armen und obdachlosen Filipinos rauszusperren. Ein Effekt wenn der Unterschied zwischen Arm und Reich zu extrem wird...
Daneben gibt es aber auch riesige Märkte, die von Menschen überschwemmt werden, meist ist aber doch viel mehr Verkaufspersonal rum als Kunden...

Und fast hab ich mich daran gewöhnt: Als Weisser wird man ständig angelabert, was zu kaufen, hello hier, hello da, hello sir, where do you go, jedes Taxi hupt dich an und wenige aber doch immer wieder wird man von Kindern angebettelt... auch werden mir in Mid-Town ständig irgendwelche Medikament angeboten...

naja, man gewöhnt sich daran....
Foto 0317_01.jpg Foto 0317_01.jpg (klick...)

Foto 0317_02.jpg Foto 0317_02.jpg (klick...)

Foto 0317_03.jpg Foto 0317_03.jpg (klick...)

Foto 0317_04.jpg Foto 0317_04.jpg (klick...)



16.März 2010
Wir segeln am letzten Urlaubstag von den Camotes nach Carmen, in die Bucht wo Taboo 3 zwischen den Charterfahrten liegt. Der Wind bläst mit ca. 4 bft aus Nord und wir pflügen mit teilweise 9 Knoten nach Cebu, bei halbem Wind. Nach etwas mehr als 2 Stunden sind wir in Carmen, und liegen vor Anker und an einer Muring. Die Bucht von Carmen, ein Naturhafen, bietet einen guten Unterschlupf bei Taifunen zwischen den Mangrofen - ein Grund, warum Wolfgang Hausner diesen Platz gewählt hat.

Da wir so schnell angekommen sind, haben wir noch viel Zeit, bis uns der Taxifahrer um 13:00 nach Cebu-City bringt. Auch ein Mittagsessen, scharfe Nudelsuppe ist noch drin, und Wolfgang rückt zur Feier des Tages sogar noch ein Bier raus.

Tja - alles schöne ist mal vorbei - leider auch unsere Zeit mit Wolfgang Hausner, Lyn, und Taboo 3 - ein Boot auf dem Träume gelebt wurden und werden...

Der Taxifahrer kommt pünktlich, der Aussenborder vom Beiboot streikt nur kurz, und so geht alles recht schnell - Abschied, kurz und schmerzvoll, Handshake, Wünsche und mein Segelabenteuer mit Taboo und der Segellegende Wolfgang Hausner sind Geschichte!

Ich bleibe noch genau 2 Wochen auf den Philippinen - mal sehen wohin es mich verschlägt... ...

und ihr Säcke zu hause könntet mir auch mal eine Email schreiben ;-) wenn ihr das lest!

Foto 0316_01.jpg Foto 0316_01.jpg (klick...)
Foto 0316_02.jpg Foto 0316_02.jpg (klick...)

Foto 0316_03.jpg Foto 0316_03.jpg (klick...)

Foto 0316_04.jpg Foto 0316_04.jpg (klick...)

Foto 0316_05.jpg Foto 0316_05.jpg (klick...)





15.März 2010
Unser quasi letzer Urlaubstag auf Taboo 3 hat begonnen. Nach dem jeden Tag üblichen Schnorcheln, Baden, etc..., machen wir am Nachmittag noch einen kleinen Landausflug in das Dorf Santiago. Santiago hat einen riesigen Strand, der bei Ebbe fast schon zu groß zum ins Wasser laufen ist

Wolfgang Hausner bringt uns mit dem teilweise streikenden Aussenborder vom Beiboot an Land. Wir sind, überrascht, dass hinter dem Palmengürtel, dem man vom Schiff aus gesehen hat, ein ganzes Dorf mit etlichen einfachen Bambushütten steht... Auch einige Resorts gibts hier - eigentlich ein netter, friedlicher Ort an dem man ein paar Tage verbringen könnte.

Während wir einen Landausflug machen, nützt Wolfgang die Gelegenheit seine Wasservorräte für das Schiff aufzufüllen - oder umgekehrt ;-)

Abends, nach Sundowner und Abendessen nimmt der Wind etwas zu und da der Wind schräg auflandig bläst, müssen wir uns noch in der Nacht zu einem besseren Ankerplatz verlegen. Schliesslich weiss man nie, ob der Anker hält, die Ankerkette reisst, etc. und an einem sicheren Ankerplatz lässt es sich ruhiger schlafen. Wir tappen uns im Dunkel mit dem Echolot und unter Maschine zu einem besseren Ankerplatz - und schlafen alle ruhig ;-)

Foto 0315_01.jpg Foto 0315_01.jpg (klick...)

Foto 0315_02.jpg Foto 0315_02.jpg (klick...)

Foto 0315_08.jpg Foto 0315_08.jpg (klick...)

Foto 0315_03.jpg Foto 0315_03.jpg (klick...)

Foto 0315_04.jpg Foto 0315_04.jpg (klick...)

Foto 0315_05.jpg Foto 0315_05.jpg (klick...)

Foto 0315_06.jpg Foto 0315_06.jpg (klick...)

Foto 0315_07.jpg Foto 0315_07.jpg (klick...)



14.März 2010
Früher als sonst holen wir den Anker auf, ca. 6:30. Wolfgang Hausner startet die Maschine - wer da noch schlafen will hat schlechte Karten.... Seit einigen Tagen hole ich den Anker inkl. Ankerkette hoch, selbstverständlich ohne elektrische Ankerwinsch - das ist guter Morgensport der gesund ist und er erfordert wirklich meine ganze Kraft. Denn auf den Knopf drücken und den Anker von der Ankerwinsch aufziehen lassen kann wirklich jeder Trottel, wie Wolfgang im Spaß sagt aber es sicher ernst meint... ;-). 20 kg der Anker, und was die 10m Ankerkette wiegt, kann ich nur schätzen - egal, ich bin jedenfalls jedesmal wenn ich den Anker hoch gebracht hab ganz schön am schnaufen...

Wir segeln heute von Malapasqua nach den südl. Camotes Inseln zurück, machen uns sozusagen auf den Heimweg und daher liegt ein Turn von über 40 Seemeilen vor uns. Der Wind bläst aus Nord-Östlicher Richtung und wir machen daher gute Fahrt mit teilweise 4-6 Knoten.... Am Nachmittag schläft dann der Wind ein und wir kommen nur mehr langsam voran. Egal, jeder hat Zeit für Dinge, für die man sonst keine Zeit hat...steuern tut der Autopilot und ein Katamaran schaukelt sehr viel weniger, als es Einrumpfboote machen.

Nach Frühstück auf See, Mittagessen, Kaffeekränzchen, kommt schliesslich der obligate Sundowner und mit frischem Fruchtshake für die Damen und harten Getränken für die Männer, Rum, Gin, Wodka steht zur Auswahl...

Der Sundowner ist heute auf See besonders romantisch, bald ist es Nacht und wir tappen dann im dunkeln zu einem Ankerplatz auf den Camotes...
Foto 0314_01.jpg Foto 0314_01.jpg (klick...)

Foto 0314_02.jpg Foto 0314_02.jpg (klick...)

Foto 0314_03.jpg Foto 0314_03.jpg (klick...)

Foto 0314_04.jpg Foto 0314_04.jpg (klick...)

Foto 0314_05.jpg Foto 0314_05.jpg (klick...)



13.März 2010
Die kleine Insel, auf der man alles zu Fuß erkunden kann, gefällt mir sehr gut! Hier gibt es auf engem Raum wirklich alles: Absolut unverfälschtes Leben der Einheimischen in Ihren sehr einfachen Bambushütten neben dem Strand, und einige Km weiter einige Resorts und Restaurants, wo man als Europäer ganz zufrieden sein kann. Weiters gibts viele Buchten mit langen weissen Sandstränden und Schatten unter Palmen.

Autos und richtige Straßen gibts allerdings auch nicht. Nur Mopeds fahren hier und die Wege, bzw. Trampelpfade quer durch die Insel sind etwas schmal und manchmal abenteuerlich und niemals beschildert - ist auch egal, richtig verlaufen kann man sich hier sowieso nicht...

dieses Wochenende findet gerade ein Hahnenkampffest, oder halt ein Fest mit Hahnenkampfarena statt. Sehr interessant was hier alles abläuft.

Ein kleines, sehr gschafftiges nettes Mädchen begleitet mich auf Schritt und Tritt, als sie mich, das große Bleichgesicht sieht! Sie ist ein richtiges Energiebündel, spricht etwas Englisch und ich kann sie mit etwas Mühe alles fragen was hier abläuft... sie beleitet mich sicher eine halbe Stunde, quer über die Insel als ich ihr dann sage, sie soll doch jetzt besser wieder zurück zu Ihren Eltern gehen... etwas traurig macht sich das dann auch...

Foto 0312_09.jpg Foto 0312_09.jpg (klick...)

Foto 0312_10.jpg Foto 0312_10.jpg (klick...)

Foto 0312_11.jpg Foto 0312_11.jpg (klick...)

Foto 0312_12.jpg Foto 0312_12.jpg (klick...)

Foto 0312_13.jpg Foto 0312_13.jpg (klick...)

Foto 0312_14.jpg Foto 0312_14.jpg (klick...)

Foto 0312_15.jpg Foto 0312_15.jpg (klick...)

Foto 0312_16.jpg Foto 0312_16.jpg (klick...)

Foto 0312_17.jpg Foto 0312_17.jpg (klick...)

Foto 0312_18.jpg Foto 0312_18.jpg (klick...)

Foto 0312_19.jpg Foto 0312_19.jpg (klick...)

Foto 0312_20.jpg Foto 0312_20.jpg (klick...)

Foto 0312_21.jpg Foto 0312_21.jpg (klick...)

Foto 0312_22.jpg Foto 0312_22.jpg (klick...)

Foto 0312_23.jpg Foto 0312_23.jpg (klick...)

Foto 0312_24.jpg Foto 0312_24.jpg (klick...)

Foto 0312_25.jpg Foto 0312_25.jpg (klick...)

Foto 0312_26.jpg Foto 0312_26.jpg (klick...)

Foto 0312_27.jpg Foto 0312_27.jpg (klick...)

Foto 0312_28.jpg Foto 0312_28.jpg (klick...)

Foto 0312_29.jpg Foto 0312_29.jpg (klick...)

Foto 0312_30.jpg Foto 0312_30.jpg (klick...)



12.März 2010
Von Calangaman nehmen wir zeitig in der Früh, kurz nach Sonnenaufgang um 6:30 Kurs nach Norden, auf die Insel Malapasque. Die Insel ist zwar auch klein mit 5km länge und 1km Breite, hat aber relative viele Resorts und Touristische Einrichtungen zu bieten.

Das Wetter ist wiedereinmal perfekt und auch der Wind. Teilweise pflügen wir mit fast 9 Knoten leise durch das Wasser. Der Wind kommt aus Osten, und so können wir mit halbem Wind am frühen Nachmittag die 20 Seemeilen entfernte Insel erreichen.

Als ich irgendwann zwischen 2 Zigaretten eine Plastikflasche im Wasser treiben sehe, überfällt mich sofort der Plan einer Flaschenpost. Zufällig wurde eine Flasche Rum gerade gestern leer getrunken - Ideale Flaschenpost. Ein Zettel ist gleich gekritzelt, Mäschchen drum rum, rein in die Flasche und patsch, schmeiss ich sie auch schon über Bord und bin seither in froher Erwartung.

Weil wir so gut Fahrt gemacht haben, sind wir schon am frühen Nachmittag am Südsporn von Malapasqua...

Geankert wird wiedermal auf der Westseite der Insel, ganz im Norden, in der Bucht des leider stillgelegten Resorts Los Bamboos. Wolfgang meint, dass dieses Resort mal einem Österreicher gehört hat - nun scheint das sehr schön gelegene Resort zu verrotten.

Wie immer ist das Ankern mit Taboo 3 für Wolfgang Hausner die einfachste Sache der Welt: Wir fahren mit dem Echolot auf ca. 5-6 m Tiefe, an eine schöne Stelle in der Bucht, der Anker fällt, die Kette rauscht hinunter, die Boje die am Ende der Kette bzw. am Anfang der Ankertrosse eingebunden ist, flutscht durch das Loch, noch ca. 10-15 m Trosse nachgeben, belegen - fertig! Da unsere Ankerplätze meist einen große Riffplatte haben, und wir stets ca. 100 bis 300 m vor dem Strand ankern, wird aus dem Ankern keine Wissenschaft gemacht. Und so etwas wie Platzmangel gibt es hier auch nicht: Wir haben in den 11 Tagen in denen wir bis jetzt unterwegs sind nicht eine einzige Yacht gesehen. Wir sind weit und breit die einzigen.

Foto 0312_01.jpg Foto 0312_01.jpg (klick...)

Foto 0312_02.jpg Foto 0312_02.jpg (klick...)

Foto 0312_03.jpg Foto 0312_03.jpg (klick...)

Foto 0312_04.jpg Foto 0312_04.jpg (klick...)

Foto 0312_05.jpg Foto 0312_05.jpg (klick...)

Foto 0312_06.jpg Foto 0312_06.jpg (klick...)

Foto 0312_07.jpg Foto 0312_07.jpg (klick...)

Foto 0312_08.jpg Foto 0312_08.jpg (klick...)



11.März 2010
Wiedermal ein schöner Tropentag. Wir haben jeden Tag bisher ähnliches Wetter: Temperaturen um die 30 Grad, Wasser ca. 27 Grad ein paar Wolken am Horizont und leicht Brise, meist aus Nord oder Ost. Wir bleiben heute vor Anker an der Südseite von Calangaman und schnorcheln und erkunden die Insel. Am Abend muss Wolfgang auf den Mast, um das gerissene Großfallschott neu einzufädeln.

Die kleine Palmeninsel Calangaman ist nicht ständig bewohnt von Fischern. Es lebt nur ein Wärter hier und will von Besuchern 20 Pesos (30 Cent). Ansonsten übernachten hier regelmäßig einige Fischer mit ihren kleinen Auslegerbooten, wenn die See zu stürmisch ist zum nach Hause fahren. Die Insel ist ca. 1,5km lang und etwa 200m breit. Mehr als Kalkfelsen, Sand und Palmen gibts hier nicht. Das umgebende Riff geht ca. nochmal 500 m rings um die Insel.

Obwohl hier überall viele Korallen am Riff sind, ist die Anzahl der Fische relativ gering. Die Anzahl der Fischer ist hingegen enorm groß. Wolfgang meint, dass der Fischreichtum auf den Philippinen die letzten Jahre stark abgenommen hat - Überfischung der Gewässer der ständig wachsenden Bevölkerung ist der Hauptgrund, dass wir meist nur sehr kleine Fische zu sehen bekommen beim Schnorcheln.

Nach unserem Kaffeekränzchen will Wolfgang noch auf den Mast im Bootsmannstuhl, um das Großfall neu zu legen. Wir winschen ihn mit der elektrischen Ankerwinsch hoch und in 5 Minuten ist die Angelegenheit erledigt. Morgen kanns dann wieder weiter gehen.

Foto 0311_01.jpg Foto 0311_01.jpg (klick...)

Foto 0311_02.jpg Foto 0311_02.jpg (klick...)

Foto 0311_03.jpg Foto 0311_03.jpg (klick...)

Foto 0311_04.jpg Foto 0311_04.jpg (klick...)

Foto 0311_05.jpg Foto 0311_05.jpg (klick...)

Foto 0311_06.jpg Foto 0311_06.jpg (klick...)

Foto 0311_07.jpg Foto 0311_07.jpg (klick...)

Foto 0311_08.jpg Foto 0311_08.jpg (klick...)



10.März 2010
Die Philippinen sind für mich wirklich Neuland in Punkto Armut, Einfachheit und Andersartigkeit, sofern es so ein Vokabel überhaupt gibt...

Naja, egal ich laufe mit der Kamera durch die Gegend, meist hinter Wolfgang und Lyn hinterher, die ja wissen was sie wo bekommen...es ist heiß, ich schwitze, tausende Radfahrer-Rikschas, irgendwie lässt sich hier jeder für auch nur 100m oder weniger durch die Stadt, bzw. durch den Markt transportieren....

Die Leute gucken auf die Bleichgesichter, und haben scheint es eine Freude wenn man sie fotografiert...
trotzdem komm ich mir immer ein bißchen blöd vor, wenn ich die Leute fotografiere, um zu zeigen wie einfach und arm die Leute hier sind... aber trotz aller Armut, scheinen die Leute hier nicht unglücklicher zu sein als bei uns zu hause... als warum nicht fotografieren...

Zu Mittag, als wir dann alles verladen haben, segeln wir gleich ab Richtung Nord-Nord-Ost. Der Wind bläst uns allerdings genau auf die Nase und wir müssen aufkreuzen. Wind bläst mit ca. 4 BFT. als und plötzlich das Großsegel auf den Kopf fliegt... Der Baum wird ja von der Dirk gehalten aber trotzdem Patsch- liegt das Segel auf Deck. Da wiedermal der Autopilot gesteuert hat, können wir niemandem die Schuld geben - naja, es ist einfach das Großfall gerissen, soll vorkommen auf Schiffen, die jahrelang im Einsatz sind, und wo nichts ausgewechselt wird, nur weil es evtl schon 5 Jahre in Betrieb ist...

Bei dem aktuellen Seegang kann man trotz Katamaran nicht auf den Masten mit dem Bootsmannstuhl, zu heftig würde der Mastgänger herumgeschleudert...

Also alle Segel runter, Maschine an und die verbleibenden 4 Sm motoren. Wir erreichen unser Ziel gegen 16:00uhr, die Palmeninsel von ca. 200m breite und 1km Länge mit weissem Sandstrand und Riff.

Foto 0310_01.jpg Foto 0310_01.jpg (klick...)

Foto 0310_02.jpg Foto 0310_02.jpg (klick...)

Foto 0310_03.jpg Foto 0310_03.jpg (klick...)

Foto 0310_04.jpg Foto 0310_04.jpg (klick...)

Foto 0310_05.jpg Foto 0310_05.jpg (klick...)

Foto 0310_06.jpg Foto 0310_06.jpg (klick...)

Foto 0310_07.jpg Foto 0310_07.jpg (klick...)

Foto 0310_08.jpg Foto 0310_08.jpg (klick...)

Foto 0310_09.jpg Foto 0310_09.jpg (klick...)

Foto 0310_10.jpg Foto 0310_10.jpg (klick...)

Foto 0310_11.jpg Foto 0310_11.jpg (klick...)

Foto 0310_12.jpg Foto 0310_12.jpg (klick...)

Foto 0310_13.jpg Foto 0310_13.jpg (klick...)

Foto 0310_14.jpg Foto 0310_14.jpg (klick...)

Foto 0310_15.jpg Foto 0310_15.jpg (klick...)

Foto 0310_16.jpg Foto 0310_16.jpg (klick...)

Foto 0310_17.jpg Foto 0310_17.jpg (klick...)

Foto 0310_18.jpg Foto 0310_18.jpg (klick...)




9.März 2010
Perfektes Wetter, aber mittelmäßiger bis wenig Wind lassen uns nur langsam weiter nach Norden, zu unserem Ziel Palompon, einer Hafenstadt auf der Insel Leyte kommen. Wolfi und Lyn wollen dort einkaufen, vor allem Obst und Gemüse.

Die Segelei ist gemütlich, Wolfgang holt seinen Sextanten aus seinem Versteck und lässt uns die Sonne schießen. Wolfgang hat sich jahrzentelang nur auf seinen Sextanten für die Naviagtion verlassen. Erst seit er Charter macht, nützt er auch die Vorzüge von GPS.

Wir segeln in die Nacht hinein, nach dem Sundowner wird es wie immer sehr schnell schwarze Nacht, Leuchtfeuer gibt es hier äußerst selten und wir sehen auch keines. Da die Riffe hier einige Seemeilen vor die Küsten gehen, und wir obendrein schon seit Stunden aufkreuzen müssen, sind wir auf einige GPS Wegpunkte sehr froh, auch das Echolot ist in der Nacht besonders wichtig!

In weitem Bogen laufen wir dann um ca. 22:30 in den Hafen von Palompon ein. Karaoke-Musikbegleitung lässt und sicher sein, dass wir in einem richtigen Dorf angelangt sind. Gemütlich tuckern wir entlang von Bambus-Strohhütten die über dem Wasser gebaut sind in die lange natürliche Bucht von Palompon und werfen Anker. Lyn kredenzt das Abendessen und bald liegen wir müde in der Koje. Einige Mücken und wenig Wind, lassen mich zur Moskito-Lotion greifen.

Apropos Insektenschutzmittel: mehrmals hab ich schon probiert ein Anti-Moskito-Spray zu kaufen, jedes mal vergeblich. Kein Schwein interessiert sich hier für Moskito-Sprays - zum Glück hab ich eine wirksames aus Thailand dabei, Sketolone der Name. Aber man muss auch sagen, dass Moskitos hier eher eine Seltenheit auf den Inseln sind...

Foto 0309_01.jpg Foto 0309_01.jpg (klick...)

Foto 0309_02.jpg Foto 0309_02.jpg (klick...)

Foto 0309_03.jpg Foto 0309_03.jpg (klick...)

Foto 0309_04.jpg Foto 0309_04.jpg (klick...)

Foto 0309_05.jpg Foto 0309_05.jpg (klick...)

Foto 0309_06.jpg Foto 0309_06.jpg (klick...)

Foto 0309_07.jpg Foto 0309_07.jpg (klick...)

Foto 0309_08.jpg Foto 0309_08.jpg (klick...)

Foto 0309_09.jpg Foto 0309_09.jpg (klick...)



8.März 2010
Heute gehts nach ausgiebigem und wie immer gemütlichen Frühstück weiter zu den Camotes Inseln weiter im Norden. Der Wind kommt aus östlicher Richtung und wir können mit halbem Wind in zügigem Tempo nach Norden zur Insel Ponson segeln. Das Wetter ist anfangs ziemlich bewölkt und wir sehen dass in Leyte überall Regenschauer niedergehen. Wir rechnen mit etwas Regen, der aber nicht kommt. Der Wind bläst mit ca. 3-4 Bft. und Taboo erreicht dabei laut GPS eine maximale Geschwindigkeit von 9,8 Knoten. Ganz schön schnell für relativ wenig Wind. Trotzdem, die riesige Leichtwind-Genua, hat einen unglaublichen Zug am Schott.

Wolfgang ist nicht der Typ, der gerne unter Maschine fährt. Überhaupt ist die Maschine nur gestartet, weil sie den Kompressor für den Freezer antreibt und daher 2 mal pro Tag rund eine halbe Stunde laufen muss. Und der Freezer ist schliesslich wichtig, er hält unser Bier kühl, das Wolfgang zu festlichen Anlässen - er selbst trinkt fast nie Bier - an Peter und mich verteilt. Zum Glück handelt es sich aber um Strong-Beer - es fährt immer gut ein. Zum Glück gibt es meist 2-3 mal einen festlichen Anlass jeden Tag ;-))

Nach ca. 16 Seemeilen werfen wir am Südwestlichen Eck in Ponson, bei der Ortschaft Kawit an. Der Landgang zeigt wiedereinmal: Kein Tourist auf in diesem Nest. Es gibt zwar ein Resort, aber das ist fast leer...

Foto 0308_01.jpg Foto 0308_01.jpg (klick...)

Foto 0308_02.jpg Foto 0308_02.jpg (klick...)

Foto 0308_03.jpg Foto 0308_03.jpg (klick...)

Foto 0308_04.jpg Foto 0308_04.jpg (klick...)

Foto 0308_05.jpg Foto 0308_05.jpg (klick...)

Foto 0308_06.jpg Foto 0308_06.jpg (klick...)

Foto 0308_07.jpg Foto 0308_07.jpg (klick...)

Foto 0308_08.jpg Foto 0308_08.jpg (klick...)

Foto 0308_09.jpg Foto 0308_09.jpg (klick...)

Wolfgang kennt sich bei Muscheln sehr gut aus, schliesslich hat er jahrelang mit Muscheln gehandelt und danach getaucht, und sich so zum teil die Boote finanziert...
Foto 0308_10.jpg Foto 0308_10.jpg (klick...)

Foto 0308_11.jpg Foto 0308_11.jpg (klick...)



7.März 2010
Es leben hier auf Daquio einige Fischerfamilien in sehr einfachen Bambusshütten mit Strohdächern, ohne elektrischen Strom. Die Insel ist so klein, dass ich sie zu fuß in 12 Minuten umrundet habe. Nur Palmen, hütten, strand, Gockel, Hühner, Kinder und kleine Ausleger-Fischerboote Hier verirrt sich kein Tourist her und die Menschen sind uns gegenüber sehr freundlich. Kein Probem hier, dass jemand in der Nacht an Bord kommt und etwas klauen würde.

Zu mittags fahren wir mit dem Beibboot auf die Insel und bringen den Familienn dort ein Essenn, das Lyn gekocht hat. Wir können fotografieren, und die etwas schüchternen Menschen lächeln gerne in die Kamera. Wolfgang kommt ja öfters hierher unnd die Menschen kennen ihn und Taboo 3. Eine ältere Frau fragt Lyn, ob wir einige Tabletten gegen Fieber an Bord haben. Ja, natürlich haben wir das und am Nachmittag bringen wir Ihnen nochmals eine Auswahl an allerlei Pillen. Vor allem fiebersenkende Mittel und Schmerzmittel packt Lyn für sie ein. Inwieweit die alte Frau sich die Erklärungen von Lyn sich merken kann, ist einen andere Frage...

Naja, für uns ist es toll wenn man auf so ein ursprüngliche und vom Touristen unberührte Insel kommt...

Foto 0307_01.jpg Foto 0307_01.jpg (klick...)

Foto 0307_02.jpg Foto 0307_02.jpg (klick...)

Foto 0307_03.jpg Foto 0307_03.jpg (klick...)

Foto 0307_04.jpg Foto 0307_04.jpg (klick...)

Foto 0307_05.jpg Foto 0307_05.jpg (klick...)

Foto 0307_06.jpg Foto 0307_06.jpg (klick...)

Foto 0307_07.jpg Foto 0307_07.jpg (klick...)

Foto 0307_08.jpg Foto 0307_08.jpg (klick...)

Foto 0307_09.jpg Foto 0307_09.jpg (klick...)

Foto 0307_10.jpg Foto 0307_10.jpg (klick...)

Foto 0307_11.jpg Foto 0307_11.jpg (klick...)

Foto 0307_12.jpg Foto 0307_12.jpg (klick...)

Foto 0307_13.jpg Foto 0307_13.jpg (klick...)

Foto 0307_14.jpg Foto 0307_14.jpg (klick...)

Foto 0307_15.jpg Foto 0307_15.jpg (klick...)

Foto 0307_16.jpg Foto 0307_16.jpg (klick...)

Foto 0307_17.jpg Foto 0307_17.jpg (klick...)



6.März 2010
Erst um ca. 13uhr gibt und die Flut wieder frei und wir können den Schlag auf eine winzige Insel Namens Daquio I im Osten vom den Camotes Inseln in Angriff nehmen. Diese Inselgruppe ist Leyte vorgelagert, und sie ist so klein, dass man in 10 Minuten um die Insel mit weissem Sandstrand gewandert ist.
Aber vorerst müssen wir noch ca. 4h segeln. Der Sundowner wird auf See serviert und bald wird es, wie in den Tropen üblich, sehr schnell Nacht.
Der Wind frischt nochmal ziemlich auf auf ca. 4-5 Bft. und wir die große Genua gegen die kleine Fock aus.

Wolfgang hat zum Glück den Ankerpunkt am GPS-Gerät und so finden wir auch nachts ohne Probleme über das Riff zu unserem Ankerplatz. Lyn hat nach dem Ankern sofort unser Abendessen am Tisch: Kalamares mit Reis, und einer Art Linseneintopf aber ohne Linsen... Der Wein, Californischer Rotwein fliesst wie jeden Abend in unsere durstigen Schlünde.
Foto 0306_01.jpg Foto 0306_01.jpg (klick...)

Foto 0306_04.jpg Foto 0306_04.jpg (klick...)

Foto 0306_05.jpg Foto 0306_05.jpg (klick...)

Foto 0306_07.jpg Foto 0306_07.jpg (klick...)

Foto 0306_08.jpg Foto 0306_08.jpg (klick...)

Foto 0306_09.jpg Foto 0306_09.jpg (klick...)

Foto 0306_10.jpg Foto 0306_10.jpg (klick...)



5.März 2010
Heute ankerten wir nahe San Francisco, auf den Camotes Islands. Sehr seichte Bucht mit Mangroven. Die starken Gezeitenunterschiede führen zu einem Tiddenhub von ca 2m hier in der Region. Das heisst, dass wir Taboo trocken fallen lassen konnten und das Boot liegt alleine auf den Tothölzern auf.
Ganz lustig mit dem Boot praktisch an Land zu sein, andererseits muss man noch mehr aufpassen, um nicht über Bord zu gehen, weil man würde sich evtl. alle Knochen Brechen am harten Boden.

Am Nachmittag Landgang in den Ort San Francisco. Überall sehr einfache Hütten und freundliche Leute. Fotografieren ist kein Problem und angebettelt wird man auch nirgendwo.

Wir gehen mit Lyn auf den Markt, sie kauft Hühnerfleisch und Obst ein, sie spricht die Nationalsprache Tagalog fliessend.

Am Schiff werden wir von Wolfgang und Lyn immer bestens versorgt. Lyn kocht philippinische Küche und ist sehr kreativ. Vom Essen auf Taboo 3 werd ich noch ein extra kleines Kapitel schreiben. Es gibt folgende Mahlzeiten: ausgiebiges Frühstück mit Früchten, Mittags-Imbiss, Kaffekräntzchen, Sundowner, Abendessen... ich glaub ich werde erstmals zunnehmen im Urlaub...

Die Fotos:
Foto 0305_01.jpg Foto 0305_01.jpg (klick...)

Foto 0305_02.jpg Foto 0305_02.jpg (klick...)

Foto 0305_03.jpg Foto 0305_03.jpg (klick...)

Foto 0305_04.jpg Foto 0305_04.jpg (klick...)

Foto 0305_05.jpg Foto 0305_05.jpg (klick...)

Foto 0305_06.jpg Foto 0305_06.jpg (klick...)

Foto 0305_07.jpg Foto 0305_07.jpg (klick...)

Foto 0305_08.jpg Foto 0305_08.jpg (klick...)

Foto 0305_09.jpg Foto 0305_09.jpg (klick...)

Foto 0306_02.jpg Foto 0306_02.jpg (klick...)

Foto 0306_03.jpg Foto 0306_03.jpg (klick...)




4.März 2010
Tja, was soll ich da nur groß berichten? Es ist hier ziemlich paradiesisch, Palmen über Palmen, sauberes Wasser, Korallen, blauer wirklich kitschiger Himmel, gutes Essen, freundliche Nasenlöcher überall...

heute haben wir Wasser gebunkert. Wolfgang hat hier zufällig eine Quelle bei einheimischen, bei den Fischerfamilien am Strand gefunden. Wir tanken ca. 400 Liter Trinkwwasser, das in 20 Liter Kanister mit dem Beiboot herangeschlepppt wird.

Weit und breit keine andere Yacht zu sehen. Wolfgang sagt, dass das auch so bleiben wird. Der Ruf der Philippinen als ein Land mit vielen Taifunen und Piraten sei schlecht, dadurch will niemand hier segeln. Die Realität sei aber ganz anders, sagt er auch gleichzeitig, die Karibik sei punkto Kriminaliät weitaus gefährlicher als die Philippinen... und wir wollen ihm gerne Glauben schenken...

hier die Fotos für meine schneeschöpfenden Freunde zuhause:
Foto 0304_palmen01.jpg Foto 0304_palmen01.jpg (klick...)

Foto 0304_palmen02.jpg Foto 0304_palmen02.jpg (klick...)

Foto 0304_palmen03.jpg Foto 0304_palmen03.jpg (klick...)

Foto 0304_palmen04.jpg Foto 0304_palmen04.jpg (klick...)

Foto 0304_palmen05.jpg Foto 0304_palmen05.jpg (klick...)

Foto 0304_palmen06.jpg Foto 0304_palmen06.jpg (klick...)

Foto 0304_palmen07.jpg Foto 0304_palmen07.jpg (klick...)

Foto 0304_fischerdorf01.jpg Foto 0304_fischerdorf01.jpg (klick...)

Foto 0304_fischerdorf02.jpg Foto 0304_fischerdorf02.jpg (klick...)

Foto 0304_fischerdorf03.jpg Foto 0304_fischerdorf03.jpg (klick...)

Foto 0304_fischerdorf04.jpg Foto 0304_fischerdorf04.jpg (klick...)

Foto 0304_fischerdorf05.jpg Foto 0304_fischerdorf05.jpg (klick...)

Foto 0304_wassertanken.jpg Foto 0304_wassertanken.jpg (klick...)

Foto 0304_fischerkanu.jpg Foto 0304_fischerkanu.jpg (klick...)

Foto 0304_ankern.jpg Foto 0304_ankern.jpg (klick...)



3.März 2010
Nach einer angenehmen Nacht mit kurzeitigem aber heftigem Regen, der die aufgestellten riesigen Regennwassertonnen unter dem Sonnensegel zur Hälfte gefüllt hat, und nach einem feinen Frühstück, serviert von Wolfgang und Lyn, ging der Anker das erste mal hoch. Eine leichte südliche Brise schiebt uns bei glattem Wasser genau nach Osten, zu den Camotes Islands. Das Wetter ist herrlich, fast keine Wolke ist zu sehen. Die Sonne brennt vom Tropenhimmel. Das Thema Sonnenschutz ist ernst zu nehmen hier am Schiff. Strahlung von allen Seiten, das Schiff hat nur weisse reflektierende Flächen, und das Sonnensegel kommt beim Segeln weg.

Was für Wolfgang extreme Routine ist, ist für Peter und mich, als Hobby-Segler mit wenig Praxis, hochinteressant. Wir schauen Wolfgang bei jedem Handgriff auf die Finger, wie zwei Schulbuben am ersten Schultag. Was die offizielle Segelschule an Weisheiten verzapft, ist uns klar, aber was die Praxis jemanden gelehrt hat, der über 40 Jahre auf den Weltmeeren zuhause ist, das zu erfahren scheint uns viel besser als jedes Lehrbuchwissen.

Wolfgang gibt uns bei jeder unsere Greenhorn-Fragen bereitwillig Auskunft, obwohl wir wissen, dass ihm die Fragen wahrscheinlich schon 100 mal gestellt wurden.

Die Stimmung am Schiff könnte nicht besser sein. Wolfgang und Lyn umsorgen uns mit köstlichen Dingen, von früh bis spät, und wir unterstützen sie so gut es geht, meist aber halt nur als Handlanger ;-)

Das Schicksal meint es gut mit uns. Alles passt. Skipper, Crew, Wetter, Wind. Und dass der 4.Gast, der mit mir in der Kabine geplant gewesen wäre, einfach nicht aufs Schiff gefunden hat, stört mich auch nicht besonders. So habe ich als einziger am Schiff ein Doppelbett für mich alleine!

Und schon am ersten Tag sehen wir Delfine, eine ganze Schule zieht freudspringend an uns vorbei....

Hier die Fotos des Tages unter der tropischen Philippinischen Sonne auf Taboo 3:
Foto 0303_taboo3_1.jpg Foto 0303_taboo3_1.jpg (klick...)

Foto 0303_taboo3_2.jpg Foto 0303_taboo3_2.jpg (klick...)

Foto 0303_taboo3_3.jpg Foto 0303_taboo3_3.jpg (klick...)

Foto 0303_taboo3_4.jpg Foto 0303_taboo3_4.jpg (klick...)

Foto 0303_taboo3_5.jpg Foto 0303_taboo3_5.jpg (klick...)

Foto 0303_taboo3_6.jpg Foto 0303_taboo3_6.jpg (klick...)

Foto 0303_taboo3_7.jpg Foto 0303_taboo3_7.jpg (klick...)

Foto 0303_delfine.jpg Foto 0303_delfine.jpg (klick...)

Foto 0303_taboo3_8.jpg Foto 0303_taboo3_8.jpg (klick...)

Foto 0303_taboo3_9.jpg Foto 0303_taboo3_9.jpg (klick...)

Foto 0303_taboo3_10.jpg Foto 0303_taboo3_10.jpg (klick...)

Foto 0303_taboo3_11.jpg Foto 0303_taboo3_11.jpg (klick...)

Foto 0303_taboo3_12.jpg Foto 0303_taboo3_12.jpg (klick...)

Foto 0303_taboo3_13.jpg Foto 0303_taboo3_13.jpg (klick...)

Foto 0303_taboo3_14.jpg Foto 0303_taboo3_14.jpg (klick...)

Foto 0303_taboo3_15.jpg Foto 0303_taboo3_15.jpg (klick...)

Foto 0303_taboo3_16.jpg Foto 0303_taboo3_16.jpg (klick...)

Foto 0303_taboo3_17.jpg Foto 0303_taboo3_17.jpg (klick...)

Foto 0303_taboo3_18.jpg Foto 0303_taboo3_18.jpg (klick...)

Foto 0303_taboo3_19.jpg Foto 0303_taboo3_19.jpg (klick...)



2.März 2010
Der Name Taboo und der Name Wolfgang Hausner ist mir seit nun 25 Jahren ein Begriff. Ich war 17 Jahre alt, als ich sein Buch "Taboo, eines Mannes Freiheit" zu lesen bekam. Klar, dass so ein Buch sich in ein junges Gehirn einbrennt wie Salzsäure ins Kalkgestein. und nicht mehr auslöschen lässt. Wolfgang Hausner hat genau das in die Tat um gesetzt, wovon so viele träumen. Ein Schiff bauen, und damit um die Welt segeln - wer hat diesen Traum nicht schon mal geträumt. Inzwischen hat Wolfgang Hausner die Welt schon mehrmals umrundet und es sind drei Bücher die er geschrieben hat. Wolfgang Hausner lebt diesen Traum noch immer. Mehr als 40 Jahre ist er nun auf den Meeren dieser Welt zu Hause. 40 Jahre hat er es geschafft nicht unterzugehen, trotz Schiffbruch, Stürmen, Überfällen, Taifunen. Wolfgang Hausner wird heuer 70 Jahre alt.

Nach dem ich Hausners Leben nun schon seit 25 Jahre fasziniert beobachte, und mir seine Bücher schon fast zu Reliquien wurden, sitze ich nun auf der Brücke von Taboo III und sinniere über Träume und Schäume. Obwohl alles sehr real ist, kommt es mir nun doch vor wie ein Traum.

Ist schon komisch, wenn man ein Schiff und seine Geschichte kennt, und plötzlich platzt man in den Traum oder besser aus einem Traum - Ach was, wie auch immer, ich bin hier und Wolfgang auch und mit uns noch ein nettes Ehepaar aus Deutschland.
14 spannende Tage stehen bevor.

Ach ja, Taboo 3 schwimmt in der Bucht bei Carmen, das ist 50km nördlich von Cebu-City auf Cebu...
Foto 0302_taboo3_1.jpg Foto 0302_taboo3_1.jpg (klick...)

Foto 0302_taboo3_2.jpg Foto 0302_taboo3_2.jpg (klick...)

Foto 0302_taboo3_4.jpg Foto 0302_taboo3_4.jpg (klick...)

Foto 0302_taboo3_5.jpg Foto 0302_taboo3_5.jpg (klick...)

Foto 0302_carmen_bucht.jpg Foto 0302_carmen_bucht.jpg (klick...)




1.März 2010
Gut ausgeschlafen, nach einer Nacht mit gutem Schlaf unter meinem Moskitonetz und unter der lauen Brise meines Ventialtors, begleitet mit Karaokegetöse die ganze Nacht, hab ich heute Zeit für eine Stadtbesichtigung unter blauem Himmel. Mein Philippinen Reiseführer von Jens Peters schlägt eine Wanderroute durch die Stadt vor. Dankbar, um jeden Tipp, folge ich dieser.

Die Spanier, die in der ersten Hälte des 16Jhd. auf die Philippinen kamen und die Eingeborenen unter das christliche Kreuz unterworfen haben, haben unübersehbare und bis heute sichbare Spuren hinterlassen. Die Philippinen sind ja das einzige Christliche Land in Asien, fast 90% sind Christen hier.

Die Route, die ich durch die Stadt gehe führt zunächst entlang dieser Spuren, und endet dann ich asiatischen Großstadtgefecht und Chaos.

Extrem auffallend sind die vielen Cheepneys hier, das sind kleine Busse mit zwei länglichen Sitzbänken, die in abenteuerlicher Aufmachung durch die Stadt brausen und dicke Dieselwolken in die Luft blasen. Aber da ich kein Reiseführer bin, gibts den Rest in Bildern...
Foto 0301_cebucity01.jpg Foto 0301_cebucity01.jpg (klick...)

Foto 0301_cebu01.jpg Foto 0301_cebu01.jpg (klick...)

Foto 0301_cebu02.jpg Foto 0301_cebu02.jpg (klick...)

Foto 0301_cebu03.jpg Foto 0301_cebu03.jpg (klick...)

Foto 0301_cebu04.jpg Foto 0301_cebu04.jpg (klick...)

Foto 0301_cebu05.jpg Foto 0301_cebu05.jpg (klick...)

Foto 0301_cebu06.jpg Foto 0301_cebu06.jpg (klick...)

Foto 0301_cebu07.jpg Foto 0301_cebu07.jpg (klick...)

Foto 0301_cebu08.jpg Foto 0301_cebu08.jpg (klick...)

Foto 0301_cebu09.jpg Foto 0301_cebu09.jpg (klick...)

Foto 0301_cebu10.jpg Foto 0301_cebu10.jpg (klick...)

Diese Jesukind-Figur, angeblich ein Taufgeschenk von Magellan
Foto 0301_cebu11.jpg Foto 0301_cebu11.jpg (klick...)

Foto 0301_cebu12.jpg Foto 0301_cebu12.jpg (klick...)

Foto 0301_cebu13.jpg Foto 0301_cebu13.jpg (klick...)

Foto 0301_cebu14.jpg Foto 0301_cebu14.jpg (klick...)

Foto 0301_cebu15.jpg Foto 0301_cebu15.jpg (klick...)

Foto 0301_cebu16.jpg Foto 0301_cebu16.jpg (klick...)

Foto 0301_cebu17.jpg Foto 0301_cebu17.jpg (klick...)

Foto 0301_cebu18.jpg Foto 0301_cebu18.jpg (klick...)



28.Februar 2010
Tja, wenn der Flieger voll ist mit Einheimischen und du das einzige Bleichgesicht bist, dann bedeutet das meist, dass du in ein Land fährst, wo nicht viele Touristen sind. Obwohl man zwar nicht gerne in ein Land fährt, wo viele Touristen sind, so bin ich es halt einfach noch nicht gewöhnt, dass plötzlich überhaupt kein anderes Bleichgesicht rumkrebst. Da denkt man sich doch bald - verdammt ich hab was falsch gemacht, oder - uiuiuhi, jetzt bin ich da wo kein anderer Touri hinwill - aufpassen...

...und wenn du dann aussteigst und aus dem Flughafen rauskommst und ziemlich blöd in der Gegend rumkuckst, dann stürzen gleich 3 schräge Typen und 10 Taxifahrer auf dich ein, die alle fragen ob ich was suche, oder mit ihnen mitfahrern will. No, thank you... und nach dem 20mal nur mehr No! und nach dem 100mal kommt gar nix mehr... Ein entschlossender Blick hilft meistens und sie lassen dich in Ruhe, nur ist der halt extremely schwierig aufzusetzen, wenn man vorn und hinten keinen Plan hat.

Naja, erst mal hinsetzen und beobachten wie der Laden läuft. Auf die Frage, was ich denn hier mache, sage ich inzwischen immer: I am waiting on a friend. - Das hilft bist jetzt, und man hat seine Ruhe, und ganz gelogen ist es auch nicht.

Nach 15 Minuten habe ich Vertrauen in ständig ankommende weisse Taxis mit großer Nummer auf der Seite gewonnen. Ich schnappe mir eines das grad jemanden hergebraucht hat und deute auf den Punkt auf den Stadtplan wo ich hin will. Wie üblich können Taxifahrer mit einer Landkarte überhaupt nix anfangen, und mit Sehenswürdigkeiten aus meinem Reiseführer auch nicht, endlich nenne ich einen Straßennamen, den er kennt und los gehts. Ich sag noch gleich, dass er den Taxometer einschalten soll, was er auch macht. Auf der Fahrt vom Flughafen in die Stadt kommt mir ein Verdacht sehr nahe: Verdammt, ich bin im tiefen Asien angekommen. Bruchbude an Bruchbude, Dreckhaufen an Dreckhaufen, Laden an Laden mit allem und nichts, streunende Hunde, asiatische Gesichter soweit das Auge reicht. Und kein Bleichgesicht weit und breit.

Naja, so einfach ausgespuckt zu werden aus dem Flugzeug und in einer Welt zu stehen, in der einfach alles anders ist, ist etwas gewöhnungsbedürftig. Wenn Thailand der erste asiatische Gang war, so ist Cebu sicher der 2.Gang, wenn nicht der 3.Gang. Obwohl Cebu nur 800.000 EW hat, so ist es auch hier schon ziemlich crowdy in manchen Straßen.

Etwas nachdenklich stimmt mich auch, dass vor jedem Kaufhaus Security Männer stehen, und vor jeder Bank mindestens 2 Typen mit halbautomatischen schweren Waffen und Patronengürteln rumstehen...

Egal, zum Glück habe ich einen Führer der eine Lodge mitten in der Downtown empfiehlt, ich finde auch hin und das 2. Zimmer das ich sehe ist erträglich und günstig, mit 380.-Peso (ca.5,5 Euro). Als ein Mädel dann noch einen Ventilator heranschleppt, bin ich ziemlich froh und reif für eine Rast, nach 48h ohne Schlaf. Ich schlafe den ganze restliche Tag...
um halb zehn abends erwache ich aus meinem Schlafkoma und wage mich nochmals vor die Lodge, auf der Suche nach einem Abendessen. Mein Führer meint, ein Chinese in der Nähe sei ganz in Ordnung. Wie ich durch die Treppen meiner Lodge hinuntergehe, sehe ich ein Ratte durch den Gang trippeln, und bei der Gelegenheit auch überall die kleinen Häufchen, die sie hinterlässt.... Naja, ist halt kein 5 Sterne Hotel, meine Lodge....
Auf dem Weg zum Chinesen sieht man überall Menschen die auf der Straße oder am Gehsteig liegen und schlafen, entweder auf Papkarton oder manche auf blank auf den Steinen.
Auch Drogen und Frauen bieten sich an - zum Glück kann ich auf beides leicht verzichten - Abenteuer dieser Art suche ich hier nicht...

Den Chinesen finde ich dann auch gleich, ich bestelle Chop Sui irgentwas und ein Bier, dass sie aber leider nicht haben. Schmeckt alles zwar ungewohnt, aber ganz gut.
Foto 0301_cebu01.jpg Foto 0301_cebu01.jpg (klick...)


27.Februar 2010
Das übliche Theater an heutigen Flughäfen: Schlangen vor CheckIn Schaltern, nervige Zerlegungen des Handepäcks, alles wieder einpacken, herumhocken am Boarding Schalter um dann sehr lang im Flugzeug zu sitzen. Etihad Airlines, die nationale Fluglinie der Vereinigten Arabischen Emirate hat prinzipiell einen guten Service, Essen gut, Personal sehr freundlich. Abgesehen davon, dass man viel zu wenig Platz hat im Flieger, fliegt es sich sehr gut mit dieser Airline.

Foto 0227_manila_airport.jpg Foto 0227_manila_airport.jpg (klick...)
Ankunft um 22:00uhr Ortszeit am International Airport Manila. Mein Weiterflug geht morgen früh um 6:35 vom Domestic-Airport. Dieser Airport ist ca. 10 Autominuten vom Nat. Airport entfernt, es gibt einen Shuttle Bus.

Genug Zeit um einiges zu erledigen: Geld wechseln bei einem Schalter, Kurs 60 Pesos bekommt man für 1 Euro.
Hab mir auch gleich eine philipinische Telefonnr.(0063 9193982197) besorgt, das geht hier sehr billig und problemlos: Sim-Karte kostet 100Pesos und Wertkarte 100 oder 300 Pesos, Telefonkosten: 8 Peso die Minute.
Foto 0228_manila_domestik.jpg Foto 0228_manila_domestik.jpg (klick...)

Und am Flughafen haben sie WLan, daher gibts auch einen Bericht ;-)

Mein erster Eindruck von den Philippinen: Der Int. Flughafen ist gegenüber dem von Bangkok wesentlich abgefuckter, dafür ist die Horde Filipinos die dich am Ausgang empfängt und entweder in Ihr Taxi zerren will, oder dich in ein Hotel verfrachten will, wesentlich kleiner und ruhiger. Detail am Rande: sie filmen alle Ankömmlinge mit Wärmebildkameras um kranke Zeitgenossen mit Fieber auf der Stirn zu erkennen...

Mit 27 Grad Lufttemperatur in Manila um 22:00 ist das Klima zur Zeit sehr fein. Es ist auch nicht so extrem schwül, sondern eigentlich super angenehm bist jetzt...
Der Domstik Flughafen ist ziemlich neu und man kann dort ganz gut die Nacht verbringen. Es laufen fast so viele Uniformierte rum wie Reisende. Sie achten ganz genau, dass nur der in den Flughafen gelangt, der auch ein Ticket hat...

Um 6:30 geht mein Flug auf die ca. 800 km entfernte Insel Cebu

26.Februar 2010
Foto 0226_ibk_westbhf.jpg Foto 0226_ibk_westbhf.jpg (klick...)
Reisebeginn. Es geht über Innsbruck - München - Abu Dhabi - Manila - Cebu City auf Philippinen. Gestartet bin ich schon mal...am Westbahnbhof in Innsbruck, 100 m von meiner Wohnung entfernt, schnuckelige Strecke über Mittenwald, Garmisch, nach München. Der Zug zuckelt zwar ziemlich, aber man soll die Reise ja langsam beginnen. Das Bayernticket ist eine günstige Alternative zum Flughafentaxi. Bayernticket giltet auch auf der S-Bahn zum Flughafen. Kostenpunkt: für eine Person 20 Euro, für bis 5 Personen 25.- Euronen.

Abflug mit der Etihad Airline nach Abu Dhabi um 22:25, ich glaube ca. 7h Flug... morgen früh dann weiter nach Manila...